Frankenberger Lions-Club feiert sein 40-jähriges Bestehen.

Service-Club leistet Hilfe im Geiste Kennedys

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Frankenberg - Der Frankenberger Lions-Club feierte am Freitag sein 40-jähriges Bestehen. Bei der Charterfeier im Dampfmaschinenmuseum wurden auch verdiente Mitglieder ausgezeichnet.

Die Festrede hielt Dr. Jochen Bittner. Der der aus Frankenberg stammende Redakteur der renommierten Wochenzeitung „Die Zeit“, versuchte eine Standortbestimmung und bezeichnete den Lions-Club in Anspielung an den amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy als "kennedianische Vereinigung“. Denn Kennedy habe von seinem Volk einst gefordert: „Frag nicht, was dein Land für dich tun kann, sondern frage, was du für dein Land tun kannst.“ Das sei eine Kurzformel für die Philosophie des „Service-Clubs“, der mit 1,5 Millionen Mitgliedern in 156 Ländern vertreten sei und sich mit Geld und Engagement für die Unterstützung Notleidender einsetze.

Der Club sei stolz auf die vergangenen 40 Jahre, sagte Präsident Adam Daume. Er habe Projekte im Ausland, aber auch viele lokale kulturelle Einrichtungen, Vereine und Einzelne unterstützt.

District Governor Martin Ebert verwies darauf, dass die Lions 1925 in den USA als „Ritter der Blinden“ begonnen hätten, sie hätten zum Beispiel den Blindenstock eingeführt. Das Motto „We serve“ sei erst später entstanden. Lions International gehe mit viel Mut große Projekte an und setzte sie effizient um.

In einem Videoeinspieler von Rouven Raatz hatten die beiden Gründungsmitglieder Dr. Dietrich und Dr. Krapf und die drei jungen Mitglieder Per Jonas Åkesson, Markus Beil und Dr. Markus Pfuhl zu Beginn ihre Motive geschildert, warum sie dem Club beigetreten sind.

„40 Jahre sind ein würdiges Ereignis“, sagte Bürgermeister Rüdiger Heß. Erst 1951 sei in Deutschland der erste Lions-Club entstanden, insofern sei die Frankenberger Gründung 1972/73 schon „relativ früh“ gefolgt. Der Club habe „viel Hilfe geleistet“, das Grünkohlessen sei über Frankenberg hinaus bekannt. „Ich finde es toll, dass solche Leistungen erbracht werden.“

Den musikalischen Part übernahm die Big Band der Frankenberger Edertalschule.

Die Gründungsmitglieder Dr. Hans Hermann Dietrich und Dr. Friedrich Krapf erhielten aus den Händen des Präsidenten Daume den „President‘s Appeciation Award“. Mit der höchsten Auszeichnung des Lions-Districts 111 MN zeichnete der District Governor Martin Ebert den Battenberger Jörg Braun aus.

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