Bottendorfer Kartoffel-Projekt

Vom Setzen bis zur Ernte begleitet

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Kartoffeln ausmachen wie früher: Nach getaner Arbeit stärkten sich Kinder und Erwachsene bei einem ausgiebigen „Feldfrühstück“ auf „ihrem“ Acker am Oberfeldweg.Foto:Marco Steber

Burgwald-Bottendorf - Die Kinder der Bottendorfer Grundschule und des Kindergartens machten am Freitag auf "ihrem" Kartoffelacker ihre selbstgesetzten Kartoffeln aus.

„Wir wollen den Kindern zeigen, dass die Pommes nicht bei Aldi wachsen“, sagte Heinz Klem, Vorsitzender des Bottendorfer Heimat- und Kulturvereins.

Bereits im Mai haben die Grundschüler und Kindergartenkinder aus Bottendorf die Kartoffeln in die Erde gesetzt. Am Freitag konnten sie die Knollen endlich ernten. Und damit sich die Mühe der Kinder lohnt, bekommen alle einen eigenen Sack, prall gefüllt mit Kartoffeln. Rund fünf Kilogramm stecken in jedem einzelnen Sack - das mache bei rund 170 Kindern etwa 15 Zentner, sagte Jürgen Hansmeyer vom Heimatverein.

Die Kinder selbst waren die gesamte Zeit über in den Prozess eingebunden - vom Setzen der Erdäpfel über Unkrautjäten bis hin zur Ernte. In vierwöchigen Abständen trafen sie sich, um nach „ihrem“ Kartoffelacker zu schauen. „

Die Kinder gruben mit viel Eifer auch noch nach der letzten Kartoffel. Dabei waren sie sogar schneller als der Vollernter. Dieser holte die Ernte für den Heimatverein ein, der den Rest des Kartoffelackers bestellt hatte. Beim Kartoffelfest am Samstag am Oberfeldweg werden diese dann zum Verkauf angeboten. Der Erlös der Aktion kommt dem Kindergarten und der Grundschule zu Gute. Beginn der Veranstaltung ist um 14.30 Uhr. Dann können auch die Kinder ihre Kartoffelsäcke abholen.

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