Sieben Grundschulen im Kreis starten Ganztagsbetreuung

Edertal. Staatssekretär Dr. Manuel Lösel vom Hessischen Kultusministerium, Landrat Dr. Reinhard Kubat und der Erste Kreisbeigeordnete Jens Deutschendorf haben in der Grundschule Edertal den „Pakt für den Nachmittag“ in Waldeck-Frankenberg unterschrieben.

1297 Kindern in sieben Grundschulen wird an fünf Tagen der Woche ein verlässliches und integriertes Bildungs- und Betreuungsangebot von 7.30 bis 17 Uhr garantiert. Das Land finanziert 700 000 Euro für die Betreuungszeit bis 14.30 Uhr. Das bedeutet mehr Lehrer an Mittelpunktschule Sachsenhausen, Cornelia-Funke-Schule Gemünden, Humboldt-Schule Korbach, Grundschule Edertal, Henkelschule Vöhl sowie Grundschule Helenental und Schule Breiter Hagen in Bad Wildungen. Da es bereits einige Nachmittagsangebote gab, beträgt der Mehrwert rund 330 000 Euro. Bis 17 Uhr sowie für die Ferienbetreuung zeichnet der Kreis verantwortlich.

Die Rahmenvereinbarung wurde zunächst für ein Jahr geschlossen und verlängert sich automatisch, wenn sie nicht gekündigt wird. „Das ist eine tolle Chance“, zeigte sich Landrat Dr. Kubat zuversichtlich. „Wir beginnen mit sieben Schulen und führen das sukzessive weiter.“ Erster Kreisbeigeordneter Deutschendorf sprach von einer „guten Investition in die Zukunft des Landkreises“. Staatssekretär Lösel unterstrich die Freiwilligkeit zur Teilnahme. „Wir wollen niemanden die Ganztagsbetreuung aufzwingen.“ Namens der beteiligten sieben Schulen forderte Schulleiterin Dörte Grell (Edertal) zu Diskussionen über das Raumprogramm auf. Durch Ganztagsbetreuung und unterschiedliche Angebote fehle es an geeigneten Räumen.

Von Conny Höhne

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Quelle: HNA

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