Sieben Meisen schlüpften im Briefkasten

Da waren´s nur noch vier: Das Kohlmeisen-Nest in Bromskirchen. Foto: Strieder

Bromskirchen. Einen ungewöhnlichen Nistplatz hat sich ein Kohlmeisenpärchen für die Aufzucht seiner Jungen ausgesucht: Den Briefkasten der Familie Ringer im Haus „Am Lichtenberg 8“ in Bromskirchen. Dennoch: Sieben junge Vögel erblickten hier das Licht der Welt und wurden von ihren Eltern erfolgreich aufgezogen.

Schon vor etwa vier Wochen wurde Ilse Ringler auf Moos und später Federn in ihrem Briefkasten aufmerksam. Ihr war gleich klar: „Hier versuchen Vögel, ein Nest zu bauen!“ Das war möglich, weil der Briefeinwurfschlitz schon einmal offen steht.

Ilse Ringler verfolgte den Nestaufbau weiter und brachte dann beim Briefkasten einen schriftlichen Hinweis für den Briefträger an, dass er bitte keine Post in den Kasten werfen solle, weil dort Vögel brüten.

Sieben junge Kohlmeisen sind schließlich im Briefkasten geschlüpft. Die beiden Eltern versorgten sie ständig mit Nahrung. In diesen Tagen wurden die Jungvögel dann flügge, die drei ersten Kohlmeisen verließen ihren Geburtsort im Briefkasten.

Bald werden auch die restlichen vier Kohlmeisen den Briefkasten am Lichtenberg verlassen, in dem sie ihre Kinderstube hatten. (ed)

Quelle: HNA

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