Allendorfer Seniorentreff feierte Geburtstag – Erinnerung an die Gründer

Sie singen seit zehn Jahren

Stießen mit Sekt und Orangensaft auf den runden Geburtstag der Gruppe „Singen und Spielen“ an: Die Allendorfer Senioren mit Bürgermeister Claus Junghenn. Foto: Strieder

Allendorf-Eder. Seit zehn Jahren sind die regelmäßigen Treffen unter dem Motto „Singen und Spielen“ eine Bereicherung für die Seniorenarbeit in der Industriegemeinde. Dazu fand am Donnerstagnachmittag im Gemeindehaus am Brunnenplatz eine kleine Feierstunde statt.

Roswitha Stark blickte zurück. Sie war 1989 ins Gemeindeparlament gewählt worden. Zum damaligen Bürgermeister Robert Amend sagte sie bald, dass in Allendorf etwas für die Senioren getan werden müsse. So wurde im Mai 1995 der erste Seniorenbeirat als Beratungsgremium für die Gemeinde ins Leben gerufen, deren Vorsitzender Bürgermeister Amend wurde. Im Jahre 2000 übernahm Richard Henkel aus Rennertehausen die Geschicke des Beirats als neuer Vorsitzender. „Seitdem ging es aufwärts“, lobte Roswitha Stark. Henkel habe vieles für die Senioren auf den Weg gebracht. Auch bei Bürgermeister Claus Junghenn habe sie zusammen mit Henkel ein offenes Ohr für die Belange der Senioren gefunden.

Im August 2000 habe sich der Beirat an die Senioren gewandt und eine Umfrage gestartet, was für die Senioren getan werden solle. Der am meisten geäußerte Wunsch: Regelmäßige Treffen zum Singen und Spielen. Nach weiteren vorbereitenden Arbeiten kam es am 22. März 2001 zum ersten Treff der Sing- und Spielgruppe im Haus am Brunnenplatz. Dort finden die Nachmittage alle 14 Tage donnerstags in gemütlicher Runde statt. Die Senioren spielen in Gruppen zusammen Rommee und Skat, sie singen, musizieren auf dem Akkordeon, reden miteinander und trinken zusammen Kaffee.

Roswitha Stark nannte die Namen der zwölf Gründer, die auch heute noch zu den Treffen kommen. Es sind Anneliese und Richard Henkel, Lotti Hofmann, Helga und Zdenek Balcar, Waltraud und Josef Tandler, Hilde Lassek, Janina und Bernhard Pietzyck, Inge Clemens und Roswitha Stark. Einige weitere Gründer seien bereits verstorben, andere verzogen. Im Laufe der Jahre stießen weitere Interessierte zu den Treffen, die seitdem regelmäßig kommen. Richard Henkel sagte am Ende von Starks Ausführungen: „Roswitha ist die gute Seele der Treffen!“

Bürgermeister Claus Junghenn überbrachte die Glückwünsche der Gemeinde. Den Treffen seien weitere Teilnehmer zu wünschen. Insgesamt sei die Gemeinde Allendorf derzeit in der Seniorenarbeit gut aufgestellt. Spontan genehmigte der Verwaltungschef eine neue Kaffeemaschine und bekam dafür Applaus der Senioren.

Demnächst werde die Gemeinde sich in einer weiteren Umfrage an die Senioren wenden und sich nach Wünschen bezüglich einer Seniorenwohneinrichtung erkundigen, sagte Junghenn. „In zwei oder vier Wochen besuchen wir alle zusammen die Eisdiele Herzberg und ich lade euch zu einem großen Eisbecher ein“, versprach Claus Junghenn den Senioren. (ed)

Quelle: HNA

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