Sissi Perlinger in Frankenberg: Die Götter helfen ihr beim Auftritt

Sissi Perlinger

Frankenberg. Fetzig, sexy, witzig: Mit ihrem neuen Bühnenprogramm „Gönn Dir ne Auszeit“ ist Sissi Perlinger nach vier Jahren Probenarbeit mit einer neuen Show unterwegs. Am heutigen Sonntag tritt sie in der Ederberglandhalle in Frankenberg auf.

Wir haben uns vorab mit ihr über Indien, Hessen und ihr Programm unterhalten.

Sie bezeichnen Indien als perfektes Land der Entspannung. Was verbinden Sie mit Deutschland bzw. Hessen?

Sissi Perlinger: Indien ist kein klassisches Land, um sich zu entspannen. Es ist mein ganz persönliches Rückzugsrefugium geworden, weil ich dort die perfekten Bedingungen vorfinde, um an meinen Programmen zu arbeiten, zu proben und mich künstlerisch weiter zu bilden. Mit Hessen verbindet mich eine langjährige Freundschaft zu den beiden Jungs von Badesalz, und ich liebe den Dialekt.

Entspannung ist offensichtlich ein wichtiges Thema für Sie. Denn auch der Titel Ihrer Programms lautet „Gönn Dir eine Auszeit“: Können Sie auf der Bühne entspannen?

Sissi Perlinger: Nein, aber das Publikum hat so viel zu lachen, dass es hinterher ganz erfrischt und glücklich ist. Ich höre oft den Satz: „Sie sind nicht nur gut, sie tun auch gut.

Wenn Sie sich eine Auszeit gönnen wollen, was tun Sie dann?

Sissi Perlinger: Ich mache autogenes Training, betreibe Yoga und Meditation, oder ich gehe mit meinem Freund spazieren und schau mir die Natur an.

Wie bereiten Sie sich auf einen Auftritt vor? Gibt es bestimmte Ticks?

Sissi Perlinger: Ich singe mich ein und mache mich warm, außerdem bitte ich alle „Spirits“ und Götter, mir zur Seite zu stehen, dann mache ich direkt, bevor ich rausgehe, mein Herz gaaanz weit auf und freu mich zutiefst, dass ich so einen wunderbaren Beruf haben darf.

In der Ankündigung zu Ihrer Show heißt es, dass Sie eine „Hohe Priesterin der gehobenen Lachkultur seien“: Wie kommen Sie auf die Witze, Geschichten und Inhalte für Ihre Show?

Sissi Perlinger: Ich schaue mir immer bei allem, was ich erlebe, ein bisschen über die Schulter und klopfe jede Situation auf ihre potenziellen Pointen ab. Außerdem schreibe ich immer und überall alles, was mir einfällt, sofort auf.

Von Max Holscher

Quelle: HNA

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