EloKa-Bataillon aus Frankenberg waren auf Friedhof im dänischen Aarhus im Einsatz

Soldaten richten Gräber her

In Dänemark: Oberfeldwebel Jan Theisen beim Pflastern des Zugangsweges zu den Grabplatten. Foto: Clausen

Frankenberg. Im Zuge der aktiven Kriegsgräberfürsorge waren zwölf Soldaten des Frankenberger Bataillons unter Federführung von Hauptfeldwebel Sven Sommerlad für elf Tage im dänischen Aarhus auf dem dortigen Soldatenfriedhof im Einsatz.

Aarhus, die zweitgrößte Stadt Dänemarks, liegt in der Mitte Jütlands an der Ostküste zum Kattegatt. Auf zwei Friedhofsabteilungen liegen 296 Soldaten und 586 Flüchtlinge begraben.

Zahlreiche Grabplatten, die abgesackt waren, wurden wieder angehoben, befestigt und auf ein gleiches Niveau gebracht. Auch unleserliche Beschriftungen wurden erneuert und die Platten gesäubert. Wild wachsende Gehölze auf der Begräbnisstätte wurden gerodet und vertrocknete Kiefern aus der Friedhofsumfriedung beseitigt. Das Gelände wurde neu eingesät.

Ein Deutsch sprechender Arbeiter der Friedhofsverwaltung half bei der Bereitstellung von Großgerät und Material, untergebracht waren die Soldaten auf einem benachbarten Campingplatz.

Gespräch mit Einheimischen

Für die Verpflegung sorgten zwei mitgefahrene Köche des Bataillons. Sowohl auf dem Campingplatz wie auch auf dem Friedhof beim Arbeitseinsatz kamen die Frankenberger schnell mit Feriengästen und Einheimischen ins Gespräch. Sie zeigten sich zum Teil überrascht über das Engagement und die freiwillige Teilnahme von Soldaten der Bundeswehr an Kriegsgräbereinsätzen im Ausland. (cz)

Quelle: HNA

Kommentare