Frankenberg

"Sommerinsel unterwegs": FZ bringt die Fußball-WM zu ihren Lesern

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- Frankenberg (jos). Das Sommermärchen geht weiter: Wenn Jogi Löw und seine Mannen ab Juni in Südafrika um den WM-Titel kämpfen, steigen im Frankenberger Land Fußball-Feste der Extraklasse. Denn pünktlich zum Eröffnungsspiel am 11. Juni taucht die FZ-Sommerinsel wieder auf.

Spannung pur und Stimmung vom Feinsten: In großer Gemeinschaft macht Fußball am meisten Spaß. Bei der Europameisterschaft 2008 hat die Frankenberger Zeitung deshalb die „FZ-Sommerinsel“ hinter ihrem Verlagshaus in der Jahnstraße eröffnet. Tausende Menschen aus Nah und Fern kamen in die Fan-Arena unter Palmen. Sie bejubelten die deutsche Nationalelf, besuchten aber auch viele weitere spannende Spielpaarungen.

Pünktlich zur Fußball-WM in diesem Sommer taucht die FZ-Sommerinsel am 11. Juni wieder auf. Die Idee vom „Public Viewing“ im Freien und in besonderer Atmosphäre haben wir weiterentwickelt. Der Grundgedanke: Das Fußball-Fest soll dieses Mal nicht in Frankenberg steigen, sondern in den Städten und Gemeinden im Umland. Und wer könnte dabei besserer Partner sein, als die engagierten Sportvereine im Frankenberger Land?

Die Vereine stellen bei den Fußball-Feten nicht nur ihre Sportplätze zur Verfügung, sie organisieren unter anderem auch die Bewirtung der Gäste. Der Clou bei der Sache: Mit jedem Getränk unterstützen die Besucher die wertvolle Vereins-und Jugendarbeit vor Ort.

Vom Eröffnungsspiel bis zum Finale: Die FZ bringt die spannendsten Spiele der Fußball-WM unter dem Titel „Sommerinsel unterwegs“ zu ihren Lesern nach Hause. In allen Städten und Gemeinden des Frankenberger Landes macht die „Sommerinsel“ Station. Mit dabei der von der EM 2008 bekannte Videowürfel – ein technisch ausgetüfteltes System, das es ermöglicht, auch bei Tageslicht im Freien die Fußball-Bilder aus Südafrika in guter Qualität auf die Leinwand zu bringen. Neben der Übertragungstechnik nicht fehlen dürfen Strandliegen und weitere Accessoires, die die besondere Atmosphäre der ersten Sommerinsel wieder aufleben lassen.

Die beteiligten Sportvereine und das FZ-Team sind sich einig: Der kalte Winter mit viel Schnee und Eis ist der Vorbote eines heißen Sommers mit viel Sonnenschein!

Fair geht vor. Das gilt nicht nur auf dem Platz, sondern auch im „Hintergrund“. Deshalb hat nicht die FZ-Redaktion über den „Sommerinsel-Spielplan“ entschieden, sondern das Los. An allen 14 Übertragungstagen werden zwar spannende Begegnungen zu sehen sein – doch jeder will die Spiele mit deutscher Beteiligung zeigen...

Bevor die Planung der „Sommerinsel unterwegs“ überhaupt konkret geworden war, hat die FZ-Redaktion aus jeder Stadt und Gemeinde jeweils einen Sportverein angesprochen und über die Idee informiert. Alle Vereinsvorstände waren sofort begeistert. Aus der Stadt Frankenau und der Gemeinde Allendorf sind kurzfristig noch je ein weiterer Verein dazugekommen – die Vorstände hatten im Nachbardorf von der Idee gehört und gleich bei der FZ nachgefragt, ob sie mitmachen können. Am Donnerstagabend waren bei der „Sommerinsel“-Auftaktveranstaltung mit Auslosung des „Spielplans“ im Vereinsheim des TSV Viermünden schließlich 14 Vereine vertreten.

Eine Ausnahme gab es für den TSV Bottendorf: Der Verein hatte bereits im Sommer 2009 angefragt, ob er bei seinem Triathlon 2010 den Videowürfel der FZ bekommen könne. Der Termin 12. Juni war damit gesetzt, an diesem Tag macht die Sommerinsel in dem Burgwalddorf Station. Bei den 13 weiteren Vereinen entschied das Los darüber, an welchem der spannendsten WM-Spieltage der Videowürfel zu ihnen kommt. Im Los-Topf waren neben dem Auftaktspiel und den Vorrunden-Spielen des deutschen Teams alle Endrunden-Spiele, bei denen eine Beteiligung der Nationalmannschaft möglich ist.

„Wir freuen uns riesig“, sagte etwa Bodo Specht vom SV Reddighausen nach der Verlosung. Sein Verein wird das letzte Gruppenspiel der Deutschen am 23. Juni gegen Ghana übertragen. „Da wird bestimmt ’ne Menge los sein“, freute sich der Spartenleiter Fußball. Ebenso groß war die Begeisterung beim TSV Röddenau. „Ich denke, unsere Jungs können zufrieden sein“, sagte Sportvereinschefin Monika Finger. In Röddenau macht die Sommerinsel zum Spiel um Platz drei am 10. Juli Station. „Ein Superlos“, jubelte Friedhelm Briel vom SV Allendorf. Sein Verein freut sich auf das Spiel Deutschland – Serbien am 18. Juni.„Dieses Spiel hatten wir eigentlich favorisiert“, berichtete Kurt Müller vom TSV Bromskirchen. Denn bei „seinem“ Verein beginnt an jenem Freitag das Festwochenende zum 50-jährigen Bestehen. „Die Alternative Endspiel ist aber okay“, kommentierte er augenzwinkernd. Vorher hatte er jubelnd die Arme hochgerissen, als dem TSV Bromskirchen das WM-Finale zugelost wurde...

Bis nächsten Mittwoch haben alle Vereine die Möglichkeit, untereinander die Lose zu tauschen. Deshalb veröffentlichen die WLZ-FZ auch erst in einer Woche den genauen „Tourplan“ der „Sommerinsel unterwegs“. Eines steht allerdings schon jetzt fest: Die Vorfreude bei den Vereinen ist riesig. Und sie alle haben die Chance, durch die Fußball-Feste Geld einzunehmen, das zum Beispiel für die Jugendarbeit immer gebraucht wird. Genau das ist für die Frankenberger Zeitung ein wesentlicher Grund für die Umsetzung der „Sommerinsel unterwegs“: Das Projekt soll tolle Feten in die Städte und Gemeinden bringen – und quasi ganz nebenbei Vereinsförderung leisten.

Die „Sommerinsel unterwegs“ macht Station bei folgenden Vereinen: TSV Laisa, TSV Bottendorf, TSV Löhlbach, SV Allendorf, TSV Altenlotheim, SV Reddighausen, TSV Geismar, SV Rennertehausen, TSV Frankenau, TSV Rosenthal, SSV Bunstruth, TSV Viermünden, TSV Röddenau, TSV Bromskirchen.

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