Frankenberg

Spaß am Singen eindrucksvoll bewiesen

- Frankenberg (mba). Dass sie das sprichwörtliche Gold in den Kehlen haben, bewiesen die jugendlichen Sängerinnen und Sänger der Edertalschule bei ihrem großen Chorkonzert am Freitagabend in der Kulturhalle.

Die Schüler präsentierten ihrem Publikum ein abwechslungsreiches Repertoire, dass von traditionellen Stücken über Popsongs bis zu Musicalnummern reichte. Bei einigen Stücken begleitete der Leistungskurs Musik der Jahrgangstufe 13 instrumental den Oberstufenchor. Den Auftakt machte der Mittelstufenchor unter Leitung von Matthias Müller, der auch Komponist des ersten Liedes an diesem unterhaltsamen Abend war. Im Kanon verkündeten die Schüler: „Seid uns willkommen, denn Singen macht Spaß“ und forderte sogleich das Publikum auf: „Alle zusammen, im richtigen Maß“. So waren alle Anwesenden auf die gut zwei Stunden Chorgesang eingestimmt, in denen die Gymnasiasten sehr glaubhaft demonstrierten, dass dies keine leeren Worte warten: Offenkundig macht ihnen das Singen Spaß, anders wäre ihre große Motivation nicht zu erklären. SprachwirrwarrDer Mittelstufenchor fuhr mit dem eingängigen Boogie-Woogie „Rock for fun“ fort, den Müller schwungvoll am Klavier begleitete. Es folgte der nachdenkliche, aber sehr eingängige Popsong „Mad World“, ursprünglich eine Tears for Fears-Nummer, die die Schüler in der Filmmusik-Version von Gary Jules (aus „Donnie Darko“) vortrugen. Daran anschließend gab es „eine Uraufführung mit kleiner Moral“, wie Müller den folgenden, von dem Chor selbst produzierten Sprechkanon „Schwätzer“ ankündigte: „Wer immer nur redet und redet und redet und keinerlei Punkt oder Kommata setzt...“. Die Schüler intonierten ein verblüffendes vielstimmiges Sprachwirrwarr mit der Moral: Manchmal ist es besser, still zu sein. Dies galt jedoch nicht im Fall der singenden Edertalschüler, die ihren Gesang zur Freude des Publikums fortsetzten.

Mehr lesen Sie in der gedruckten Ausgabe der Frankenberger Zeitung von Montag, 8. März.

Kommentare