Fünftklässler der Gesamtschule Battenberg erlernten Trendsportart aus Amerika

Spaß auf dem Waveboard

In Partnerübungen: So erlernten die Battenberger Schüler die ersten Bewegungen auf dem „Waveboard“. Am Ende des Workshops waren sie begeistert von der neuen Trendsportart „Streetsurfing“ . Fotos: Strieder

Battenberg. Begeistert waren die Jungen und Mädchen der Klasse HR5a der Gesamtschule Battenberg: Im Rahmen eines besonderen Unterrichtsprojekts lernten sie die Trendsportart „Streetsurfing“ mit dem „Waveboard“ kennen. Der Freizeitsport kommt aus Amerika, deshalb sind die vielen englischsprachigen Ausdrücke üblich.

Im Waveboard verschmelzen die Bewegungen aus Surfen, Snow- und Skateboarden zu einem neuen Fahrerlebnis. Im Gegensatz zum Skateboard berühren die Füße beim Fahren nie den Boden.

Nach dem ersten Abstoßen bewegen Streetsurfer ihr Sportgerät, das Waveboard, durch regelmäßige Wellen- und Drehbewegungen der Hüften und Beine.

Möglich ist diese Art der Fortbewegung durch die besondere Konstruktion der Waveboards. Ein normales Skateboard besteht aus einem zweispurigen Brett mit vier Rollen. Im Gegensatz dazu besteht das Waveboard aus zwei einspurigen Fußplatten, die durch einen kurzen gefederten Stab miteinander verbunden sind. Diese Platten lassen sich gegenläufig um die Längsachse drehen. Die zwei an den Platten angebrachten Rollen lassen sich um 360 Grad schwenken. Die schwenkbaren Rollen ermöglichen vollständige Drehungen und lässiges Driften während der Fahrt.

In Battenberg führte Nina Xourgias die Kinder in den neuen Sport ein. Sie arbeitet mit beim Schulprogramm „Schulwelt ist Bewegungswelt“. Sie demonstrierte richtiges Aufsteigen, Fahren und Bremsen. Die Kinder lernten, wie sie die Hüfte bewegen müssen, um das Waveboard anzutreiben. Nina Xourgias wies auf die richtige Körperhaltung hin und erläuterte, worauf die Kinder achten müssen. Auch rücksichtsvoller Umgang und sicheres Fallen wurden erklärt.

Pärchen gebildet

Anschließend übten die Fünftklässler in Partnerübungen das Waveboardfahren. Es wurden Pärchen gebildet, die sich abwechselnd stützten, bis die Jungen und Mädchen selbstständig fahren konnten. Die Übungsleiterin sowie Sportlehrer Torsten Hannig beantworteten alle Fragen und gaben Hilfestellungen.

Das Schulprogramm sei leicht in den normalen Sportunterricht integrierbar, da es unter anderem zum Inhaltsbereich „Fahren, Gleiten, Rollen“ passe, sagte Xourgias gegenüber unserer Zeitung. Viele Schulen mit Nachmittagsangebot ließen die Schüler während der Laufzeit des Programms auch gern auf dem Schulhof fahren, benutzten Waveboards und das Streetsurfing in Arbeitsgruppen oder für besondere Projekte, die mit Bewegung, Wahrnehmung und Reaktion zu tun haben.

Ihr Fazit: „Ist das Fahren auf dem Waveboard erst einmal erlernt, ergeben sich beinahe unendliche Möglichkeiten wie Korbball, Wave-Hockey, Völkerball, besondere Rennen, Tänze und vieles mehr.“ (ed)

Quelle: HNA

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