Betreutes Wohnen in Allendorf

Spatenstich im Herbst

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Vertragsunterzeichnung für das Projekt betreutes Wohnen in Allendorf: (Sitzend von links) Rainer Opper, Bürgermeister Claus Junghenn, DRK-Vorsitzender Dr. Rolf Bluttner, Erster Beigeordneter Kurt Kramer. (Stehend von links) DRK-Kreisgeschäftsführer Christian Peter, Bromskirchens Bürgermeister Karl-Friedrich Frese und Architekt Oliver Sachs.Foto: pr

Allendorf (Eder) - Allendorf (Eder). Der Bauantrag ist eingereicht, die politischen Gremien der Gemeinde Allendorf und der Vorstand des DRK-Kreisverbandes haben grünes Licht gegeben: Nach langer Vorarbeit ist jetzt alles klar für das 2,2-Millionen-Euro-Projekt Betreutes Wohnen in Allendorf.

Bürgermeister Claus Junghenn, Erster Beigeordneter Kurt Kramer sowie Vorsitzender Dr. Rolf Bluttner und Schatzmeister Rainer Opper für den DRK-Kreisverband haben am Montag die Verträge für den Bau von zehn barrierefreien Wohnungen mit einer Größe zwischen 35 und 100 Quadratmetern an Hermann-Löns-Weg in Allendorf unterschrieben. Der erste Spatenstich soll im Herbst erfolgen. Die Fertigstellung ist für Ende 2016/Anfang 2017 geplant.

Lange habe man nach dem richtigen Grundstück gesucht, waren sich Bürgermeister Junghenn und der Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes, Christian Peter, einig. Am Hermann-Löns-Weg habe man schließlich ein zentral gelegenes Grundstück von ansprechender Größe, mit der erforderlichen sozialen Infrastruktur in der Nähe, gefunden. „Wir bekommen schon viele Anfragen“, sagte Bürgermeister Junghenn zum Betreuten Wohnen. „Es sind auch Anfragen aus Battenberg dabei“, konkretisierte Christian Peter.

Im Erdgeschoss soll es einen etwa 50 Quadratmeter großen „Seniorentreff“ für Aktivitäten im Haus und kleinere Veranstaltungen geben.

Ebenfalls ins Erdgeschoss soll das „Pflegeteam Oberes Edertal“ einziehen, das derzeit im DRK-Seniorenzentrum in Battenberg untergebracht ist. Auf diese Weise gebe es einen „sehr engen Draht zu den Bewohnern“, die soziale Infrastruktur vor Ort werde dadurch deutlich aufgewertet. „Wir verstehen uns als Teil der Gesellschaft vor Ort“, sagte der DRK-Kreisgeschäftsführer. Alle Wohnungen seien „frei finanziert“, es gebe keine Sozialbindung, sagte Christian Peter.

Bedingt durch „neue energetische Vorgaben“ rechnet das DRK inzwischen mit Kosten zwischen 2,1 und 2,2 Millionen Euro. Erneuerbare Energien seien für die Heizung vorzusehen, sagte Architekt Oliver Sachs. Dies könne beispielsweise über eine Wärmepumpe oder eine durch Sonnenenergie unterstützte Gasheizung erfolgen.

Die Finanzierung seitens des DRK soll über Darlehen (1,4 Millionen Euro) und Eigenmittel erfolgen. Die Beteiligung der Gemeinde Allendorf summiert sich laut Claus Junghenn inklusive Grundstück auf 487 000 Euro. (r)

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