Spenden sind rückläufig: Lebenshilfe will mehr Öffentlichkeitsarbeit betreiben

Neuer Vorstand: (von links) Dr. Hendrik Sommer, Wolfgang Röse, Norbert Michel, Reinhard Kahl, Johannes Briel, Maria Pletsch, Dirk Schmidt, Kirstin Kerstein, Simone Lange und Vorsitzender Helmut Klein. Foto: mjx

Frankenberg. Um seine Projekte und Vorhaben umsetzen zu können, braucht der Verein Lebenshilfe Frankenberg mehr finanzielle Unterstützung aus der Bevölkerung – auch von heimischen Firmen. Das wurde während der Jahresmitgliederversammlung der Lebenshilfe im Martha-Viessmann-Haus in Frankenberg deutlich.

„Die Spenden sind rückläufig“, berichtete Vorsitzender Helmut Klein. Zahlen nannte Schatzmeister Johannes Briel: Gegenüber 27 000 Euro im Jahr 2013 betrug die Spendenhöhe 2014 nur 20 000 Euro. Klein machte aber darauf aufmerksam, dass das Spendenaufkommen immer von „vielen Parametern“ abhängig sei. Um es wieder zu verbessern wurde von der Versammlung angeregt, mehr Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben. Auch sollten den Spendern die zu unterstützenden Projekte konkret genannt werden.

Eine erfreuliche Bilanz zog Vorsitzender Helmut Klein zum jüngsten Weihnachtsbasar: „Wir haben 25 000 Euro ausgegeben und 50 000 Euro eingenommen.“ Dieses Ergebnis versetze die Lebenshilfe in die Lage, unter anderem den Betreuungsverein zu sichern. „Das ist das Polster, das wir auch für Aktionen wie ‘Hallo, Frau Nachbarin‘ verwenden können, um das Lebenshilfewerk zu unterstützen“, sagte Klein.

Der Vorsitzende bat daher um Mithilfe beim nächsten Weihnachtsbasar am zweiten Advent. Der Dank des Vorsitzenden galt dabei insbesondere Dr. Hans-Hermann Dietrich: „Er ist von der Idee des Weihnachtsbasars überzeugt und begleitet den Lebenshilfe-Basar nun schon vom ersten Tag an.“

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Quelle: HNA

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