Frankenberg: Viel Betrieb beim Familienaktionstag

Spiel und Spaß in der Einkaufsmeile

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Die Welt durch die Seifenblase betrachtet: „Bubble City“ war eine der ungewöhnlichen Aktionen.

Frankenberg - Die Fußgängerzone wurde am Samstag zum Spielplatz: Stadt, Kaufmännischer Verein und weitere Vereine veranstalteten den Familienaktionstag mit unterhaltsamen Spielen.

Ob ausgefallene Stationen wie die „Rodeo-Ente“, Riesen-Seifenblasen und die Rollstuhl-Rallye für jedermann oder Bewährtes mit Hüpfburg, Kinderschminken und Karussell: Der Familienaktionstag bot Spaß und Unterhaltung für kleine und größere Kinder - und sorgte damit für eine gefüllte Fußgängerzone, deren Betrieb zeitweise Stadtfest-Ausmaße einnahm.

Das Angebot war so umfangreich, dass der ein oder andere Besucher schon mal die Übersicht verlor: Das Familienbüro verteilte deshalb eine „Laufkarte“, auf der alle Spielstationen und Infostände aufgelistet waren. An jeder Station gab es einen Stempel - damit sollte unter anderem auch auf die etwas abgelegeneren Attraktionen hingewiesen werden. So fanden Bobbycar-Rennen und Kartfahrten auf dem Parkplatz der Sparkasse statt.

Evelyn Jacobs vom Familienbüro zog ein positives Fazit: Im Vergleich zum Vorjahr sei nochmals mehr los, davon profitierten auch die Geschäftsleute. Clownin Gina Ginella blies Luftballons auf. Heimische Vereine informierten an Ständen über ihr Angebot.

In den Aktionstag wurde sogar die Baustelle in der Bahnhofstraße einbezogen: Bauamtsleiter Karsten Dittmar und Dirk Wind von der Baufirma erklärten in Führungen Wissenswertes rund um die Arbeiten. Der Aktionstag zeigte, dass solche Feste angenommen werden, wenn sie attraktiv sind. Bleibt zu hoffen, dass ein solches Angebot auch dann noch bestehen bleibt, wenn die Förderung des Landes für das Projekt „Familienstadt mit Zukunft“ endet.

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