Hervorragende Beurteilungen bei Gallen- und Kniegelenksoperationen

Spitzenergebnisse für das Kreiskrankenhaus

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Frankenberg - Wer an der Gallenblase operiert werden muss oder ein künstliches Kniegelenk benötigt, der ist im Kreiskrankenhaus bestens aufgehoben. Dies geht aus einer Erhebung der AOK Hessen hervor.

Die AOK bietet seit 2010 einen Krankenhausnavigator im Internet an. Patienten können sich dort kostenlos informieren, in welchen Krankenhäusern Ärzte nachweislich gute Arbeit leisten.

Grundlage des Krankenhausnavigators sind Daten, die nach dem „QSR“-Verfahren (Qualitätssicherung der stationären Versorgung mit Routinedaten) ermittelt wurden. Dabei werden alle Krankenhausbehandlungen eines Patienten bis zu einem Jahr nach dem ersten Eingriff berücksichtigt. Zur Berechnung der Qualitätsindikatoren werden Daten von Patienten verwendet, die die Krankenhäuser automatisch an die Krankenkassen übermitteln, um eine Behandlung in Rechnung zu stellen. Einen Teil dieser Daten werten Statistiker für bestimmte Krankheitsbilder in anonymisierter Form aus und analysieren Art und Anzahl der aufgetretenen Komplikationen während und nach dem Krankenhausaufenthalt von Patienten. Zudem sorge laut AOK ein aufwändiges statistisches Verfahren für einen fairen Krankenhausvergleich.

Das Kreiskrankenhaus gehört laut Navigator in punkto Operationen an der Gallenblase sowie Einsetzen eines künstlichen Kniegelenks zu den Besten in ganz Hessen. „Unser beharrlicher Einsatz für Qualitätsverbesserung in der Chirurgie wird sichtbar. Wir freuen uns sehr über dieses sehr gute Ergebnis“, sagten Dr. Dieter Wagner und Dr. Alfred Cassebaum, die Chefärzte der Chirurgie. (r)

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