Rosenthal

Sport- und Kulturhalle muss saniert werden

- Rosenthal (-sg).Die Pläne zur Sanierung der Sport- und Kulturhalle wurden bei einem Infoabend vorgestellt.

„Ein Werk echter Gemeinschaftsarbeit“, titelte die FZ am 2. Oktober 1956: Für 225 000 Mark hatte die Stadt damals am „Fischewosse“ die Sport- und Kulturhalle bauen lassen, die seitdem auch rege genutzt wird. Doch inzwischen ist das stolze Bauwerk arg sanierungsbedürftig. So ist das Dach schadhaft, das Gebäude ist nach heutigen Maßstäben nur mangelhaft gedämmt.

Was soll geschehen? Etwa 50 Interessenten ließen sich am Montag bei einem Informationsabend von Bürgermeister Hans Waßmuth und Architekt Holger Winter die Baupläne erläutern. Etwa zwei Stunden dauerten die Diskussionen und Fragerunden. Die Reaktionen auf die Pläne seien positiv gewesen, sagte Winter der FZ.

Im Oktober hatten die Stadtverordneten wie berichtet beschlossen, den ersten Bauabschnitt mit der Dacherneuerung und der Wiederherstellung des großen Saales anzugehen, die Stadt rechnet mit 161 000 Euro aus dem Konjunkturprogramm des Landes. In der Sitzung gab es noch offene Fragen, die Winter klären wollte.

In der Versammlung zeigte er perspektivische Pläne, außerdem hatte er ein Modell gebaut, um die geplanten Änderungen zu verdeutlichen. Es war bereits die dritte öffentliche Versammlung zur Diskussion über die Sanierung – die am Montag war am besten besucht.

Welche Arbeiten stehen an? Mit 149 000 Euro Landesförderung soll das Daches erneuert und isoliert werden, 4000 Euro gibt es für ein Schallschutz-Gutachten für den Saal. Darüber hinaus stehen eine Reihe weiterer Arbeiten an. So muss erst die Solaranlage vom Dach abgebaut werden. Für 13 500 Euro soll ein zweiter Rettungsweg angelegt werden, die Toiletten im Untergeschoss werden behindertengerecht ausgebaut.

Im großen Saal soll – je nach Kosten nur zum Teil – eine Akustikdecke eingebaut werden, Rohre sind neu zu verlegen, neue Fenster sind erforderlich, es soll neue Trennwände, Tore, Wandverkleidungen und Bühnenvorhänge geben.

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