Frankenberg

Sportabzeichen nach wie vor gefragt

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- Frankenberg/Rosenthal (ph). Mehr als 400 Erwachsene und 600 Jugendliche legten im vergangenen Jahr die Prüfungen zum Sportabzeichen ab. Die Beteiligung im Sportkreis war damit positiver als im Landestrend, berichtete Obmann Knut Holzapfel.

Die Beteiligung an den Sportabzeichen-Prüfungen lag im Sportkreis im Jahr 2010 erneut über der Tausender-Marke und damit nicht im negativen Hessen-Trend – dies berichtete Sportabzeichen-Obmann Knut Holzapfel bei der Jahrestagung der Prüfer des Frankenberger Sportkreises im Rosenthaler Sportheim. Insgesamt 405 Erwachsene und 603 Jugendliche legten im vergangenen Jahr die Prüfungen zum Sportabzeichen ab, sagte Holzapfel. Der Landessportbund registrierte landesweit rund 5000 Sportabzeichen weniger als im Vorjahr. Einen Rückgang gab es vor allem bei den Jugendlichen. Im Sportkreis Frankenberg ist die Beteiligung an der Sportabzeichen-Aktion konstant: Im Vorjahr waren 1014 Sportabzeichen-Urkunden verliehen worden.

Insgesamt nahmen 48 Familien teil. Sie bewiesen in fünf verschiedenen Prüfgruppen ihre vielseitige Fitness. Aus den Schulen kamen 439 Prüfungskarten, aus den Sportvereinen 385 und von der Bundeswehr 184. Für eine stärkere Beteiligung der Schulen hatte sich der Schulsport-Beauftragte Theo Schätte eingesetzt. In seinem Jahresrückblick bemängelte Holzapfel jedoch, dass sich im Kreis Frankenberg noch zu viele Schulen nicht an der Sportabzeichen-Aktion beteiligen.

Eine besondere Aktion waren die Ferienspiele der Landfrauen und des TSV Viermünden/Schreufa, die mit einer Sportabzeichen-Prüfung verbunden wurden. Bei dieser Gelegenheit wurden 60 Sportabzeichen erreicht. 19 Familien nahmen am Wettbewerb teil. Prüfer Dietmar Lenski wies darauf hin, dass auch Menschen mit einer Behinderung das Sportabzeichen ablegen können. Sie brauchen dafür allerdings ein ärztliches Attest.

Ausführlich berichtete der Sportabzeichen-Obmann von der Frühjahrstagung beim Landessportbund in Frankfurt. In diesem Jahr wird wieder ein Vereinswettbewerb in vier Gruppen ausgetragen. Eine Neukonzeption des Sportabzeichens plant der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) im Jahr 2013, wenn das Sportabzeichen 100 Jahre alt wird. Obmann Holzapfel ist erreichbar unter Telefon 06452/931658 und per E-Mail an KnutHolzapfel@web.de.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Freitag, 6. Mai

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