Waldeck-Frankenberg: Sportkreis-Chef fordert Kunstrasenplätze für alle

Ein Kunstrasenplatz für alle Gemeinden: Das fordert Sportkreisvorsitzender Uwe Steuber. Foto: Kopietz

Frankenberg. Mit Kunstrasenplätzen ist die Fußball-Landschaft in Waldeck-Frankenberg noch nicht üppig ausgestattet. Bislang gibt es sie „nur" in Battenberg, Allendorf-Eder und Korbach.

Dabei träumen sicherlich auch die Amateurfußballer in anderen Orten von einem solchen Platz, der viel länger genutzt werden kann als Naturrasenplätze.

Sportkreisvorsitzender Uwe Steuber hat nun angeregt, dass jede Gemeinde einen Kunstrasenplatz anbieten sollte. Und Steuber, gleichzeitig Bürgermeister von Lichtenfels, hat zudem einen Weg vorgeschlagen, wie so etwas realisiert werden könnte: Es gelte, solche Großprojekte gezielt zu fördern, und dafür von dem bislang in Hessen praktizierten Gießkannenprinzip Abschied zu nehmen.

Was sagen die anderen Bürgermeister im Kreis zu diesem Vorschlag. Immerhin kostet der Bau eines solchen Kunstrasenplatzes rund 500.000 Euro.

Frankenbergs Bürgermeister würde eine Bündelung der Sportfördermittel für die Mittelzentren begrüßen, wenn dies vom Sportkreis denn so gewünscht wird, sagte Rüdiger Heß gegenüber der HNA. Die Stadt Frankenberg (Eder) stehe einer grundsätzlichen Stärkung der Mittelzentren positiv gegenüber, führt Heß aus. Schließlich habe es in Frankenberg bereits in der Vergangenheit erste Überlegungen gegeben, die Sportförderung zu bündeln, beispielsweise eben auch für Kunstrasenplätze für die Fußballer. Die beteiligten Vereine hätten sich aber bislang nicht dazu durchringen können.

Dass solche finanziell aufwändigen Vorhaben ohnehin nur noch gemeinsam realisierbar sind, stellt der Bürgermeister von Gemünden/Wohra klar: „Die Schaffung einer solchen positiven, aber auch teuren Infrastruktur wird mehrheitlich nur über Förderung und Bündelung der Finanzen möglich sein“, sagt Frank Gleim.

Von Hans Dreier und Reinhard Schmidt 

Weitere Stimmen zu diesem Vorstoß lesen Sie in de gedruckten Samstagsausgbe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

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