Reden ist sein Beruf

Toleranter Schalke-Fan: Sportmoderator Ulli Potofski zu Besuch in Frankenberg

Spontaner Auftritt: Marit Landau durfte an der Seite von Ulli Potofski in die Rolle einer Sportmoderatorin schlüpfen. Der aus dem Fernsehen bekannte Moderator Potofski war auf Einladung der Frankenberger Bank zu Gast in Frankenberg. Foto:  Battefeld

Frankenberg. „Ich bin der Ulli. Mein Beruf ist es, immer zu reden", stellte sich der aus dem Fernsehen bekannte Sportmoderator Ulli Potofski den 30 Kindern vor. Sie waren auf Einladung der Frankenberger Bank zur Vorstellung seiner Jugend-Fußball-Romane über den Titelhelden „Locke" gekommen.

Amüsant, spannend und sehr lebendig erzählte der gebürtige Gelsenkirchener von den Abenteuern des 13-jährigen Fußballers Locke und bewies dabei vor allem seine Qualitäten als „Tonmeister“, der zum Beispiel perfekt das Knarren einer alten Tür oder die Geräusche beim Abschlachten von Hühnern nachmachen konnte.

„Das ist hier nichts für zartbesaitete Kinder“, hatte der 62-Jährige vorher scherzhaft gewarnt und sich erst mal einen Überblick darüber verschafft, mit wem er es zu tun hat. „Gibt’s hier auch Bayern-Fans?“, fragte der Vater zweier erwachsener Kinder in die Runde. „Die wollte ich eigentlich rausschmeißen. Aber ich bin ja tolerant.“ Bleiben durften dann natürlich alle. Besonders lieb waren ihm die Schalke-Fans, denn: „Ich bin auch Schalker“, verriet er.

Von Susanna Battefeld 

Wie der Moderator die Kinder unterhalten hat, lesen Sie in der gedruckten Mittwochsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

Kommentare