Battenberg-Dodenau

Sprung zwischen musikalischen Dörfern

- Battenberg-Dodenau (tha). In eine Partymeile verwandelt wurden am Samstagabend das „dolle Dorf“ Dodenau und das benachbarte Elsoff . Beim Festival „Dorfsprung“ lockten sieben Bands mehr als 1000 Besucher in die Kneipen.

Ob deutsche Tanz- und Stimmungsmusik, mitreißender Party-Rock, Country oder aktuelle Hits aus den Charts, beim zweiten Kneipenfestival „Dorfsprung“ wurde Livemusik für jeden Geschmack geboten. Weit mehr als 1000 Fans folgten dem Ruf des Festivals: Sie zahlten einmal Eintritt und feierten dann den ganzen Abend zu Musik der unterschiedlichen Genres in insgesamt sieben Kneipen. Außer den fünf Lokalen in Dodenau beteiligten sich zwei Gaststätten im benachbarten Elsoff am „Dorfsprung“. Ein Shuttlebus brachte die „Kneipenspringer“ zu den Lokalen im angrenzenden Nordrhein-Westfalen. Freunde von legendären Rockhits waren im Hotel „Waidmannsheil“ richtig aufgehoben: Dort heizte die Siegener Band „BB’s Finest“ den Besuchern ein. Die sechs Musiker steckten bei Hits wie „Westerland“ von den „Ärzten“ oder „Nie genug“ von Christina Stürmer mit ihrem mitreißenden Sound und großer Spielfreude an. Beliebte Klassiker der Top-40 präsentierte JoJo Weber in der Pension „Arnold“. Ausgelassene Partystimmung herrschte bereits früh am Abend im Hotel „Sassor“. Dort präsentierte das Duo „Sam“ beliebte Tanz- und Stimmungsmusik von Andrea Berg, Michi Wendler oder auch Nic P. Während direkt vor der Bühne das Tanzbein geschwungen wurde, sangen und klatschten die Gäste weiter hinten begeistert mit. Vor allem das jüngere Publikum feierte im Hotel „Glöser“ ordentlich ab, so dass es zeitweise kein Durchkommen mehr gab. Dort begeisterte die Formation „Elevation“ mit krachendem Partyrock von den „White Stripes“ oder „The Offspring“. Im Hotel „Ederblick“ bot „Up to Date“ vor allem Kölsche-Musik. Nicht weniger los war im benachbarten Elsoff: In der Gaststätte „Spies-Peters“ sorgte Jens Hennemann mit einer musikalischen Rundreise für Feierlaune und Countrymusik vom Feinsten gab es in der Gaststätte „Spies-Jörge“. Fast alle Besucher nutzten das Festival, um sich möglichst viele Bands und Musikrichtungen anzuhören. Dadurch verwandelten sich die Dörfer zu einer einzigen Partymeile: Auch weit nach Mitternacht zogen fröhlich-gelaunte Gruppen von Bühne zu Bühne und der Shuttlebus war stets überfüllt. Christoph Düber von der Veranstaltungsagentur „Okay“ zog ein durchweg positives Fazit: „Wir sind sehr zufrieden. Alle Gaststätten waren gut besucht und die Leute waren von der Musik begeistert“, sagte er. Aufgrund der großen Resonanz werde es mit Sicherheit auch in Zukunft den „Dorfsprung“ geben. (tha)

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