Lehnhausen

Stadt Gemünden übernimmt Trinkwasserversorgung der Forsthäuser

- Gemünden (apa). Die Stadt schließt einen Gestattungsvertrag mit dem Landeswohlfahrtsverband und übernimmt die Wasserversorgung der Forsthäuser. Dafür wird weiterhin die vorhandene Quelle genutzt.

Seit November 2006 war unklar, wem die Quelle im Wald zwischen Rosenthal und Lehnhausen gehört und wer zur Instandhaltung und Überprüfung der Wasserqualität verpflichtet war. Frank Gleim hat eine Lösung gefunden, mit der alle Beteiligten einverstanden sind – und dafür am Donnerstagabend großes Lob aus allen Fraktionen bekommen. Er hat folgende Lösung erarbeitet: Die Stadt Gemünden übernimmt die Trinkwasserversorgung für die Forsthäuser und nutzt dafür die Quelle der Stiftungsforsten des LWV. Dafür beantragt sie die Nutzungsrechte beim Regierungspräsidium – eine notwendige Formsache. Für die Nutzung des Quellwassers und der Leitungen, die auf LWV-Boden liegen, schließt die Stadt einen Gestattungsvertrag ab. Die Kosten dafür werden an die Besitzer der Forsthäuser weitergegeben und nach deren Wasserverbrauch umgelegt. Mit dieser Lösung hätten sich nicht nur die Anwohner und der LWV einverstanden gezeigt, sondern auch das Gesundheitsamt des Landkreises und die Wasserbehörden, erläuterte Frank Gleim. Mit dieser Lösung waren alle Stadtverordneten glücklich: Einstimmig votierten sie dafür.

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