Heimat- und Kulturverein Battenberg zeigt historische Exponate

Stadtmuseum erinnert an Forstmann Walter Frevert

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Neu im Stadtmuseum Battenberg ist eine Vitrine, die über das Wirken des Forstmeisters Walter Frevert berichtet, hier präsentiert vom Vorstand des Heimat- und Kulturvereins, (von links) Hans-Peter Huft, Elisabeth Skupin, Bärbel Stübner und Vorsitzender Frank Röbert.

Battenberg. Im Battenberger Stadtmuseum ist im Bereich Jagdgeschichte eine neue Vitrine eingerichtet, die dem ehemaligen Battenberger Forstmeister Walter Frevert gewidmet ist. Frevert war vom 1. April 1928 bis 30. November 1936 Leiter des Forstamts Battenberg, das in der Neuburg eingerichtet war.

 In diesem Gebäude ist heute das Bürgermeisteramt mit der Stadtverwaltung untergebracht. Mehr als acht Jahre lang war Frevert Leiter des Forstamts Battenberg. In seiner Amtszeit veranlasste er das erstmalige Aussetzen von europäischen Muffelwild. Markantes Zeichen dieser Wildtiere sind die schneckenförmig eingedrehten Hörner. Mehrere aus dem Jagdschloss Kranichstein an das Stadtmuseum ausgeliehene Ausstellungsstücke, darunter einige historische Jagdwaffen, mussten wieder zurückgegeben werden.

Neuen Platz gab es für das Stadtmuseum auch durch den Auszug der Stadtbücherei. Mit den neuen Ausstellungen zu den Themen „Motorradrennen“ und „Bergbaugeschichte“ wurde das Stadtmuseum bereichert. Für den Heimat- und Kulturverein war es auch möglich, die Ausstellung zur Jagdgeschichte neu zu gestalten.

Vorsitzender Frank Röbert und sein Vorstandsteam mit Bärbel Stübner, Elisabeth Skupin und Hans-Peter Huft haben sich dafür eingesetzt, dass im Stadtmuseum über das Wirken des Forstmeisters Frevert informiert wird. Sie haben mehrere Exponate zur Person Walter Frevert zusammengetragen.

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Quelle: HNA

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