Zehn Familien zogen ein

Stadtumbauprojekt in Frankenau ist erfolgreich

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Altstadtkern in Frankenau: Wer in dem Kellerwald-Städtchen ältere Gebäude kaufen und sanieren will, kann auf hohe Fördersummen hoffen. Zehn Familien haben in den vergangenen eineinhalb Jahren diese Möglichkeit genutzt.

Frankenau. Die Zahl ist beeindruckend: In den vergangenen eineinhalb Jahren haben sich etwa zehn Familien dazu entschlossen, in der Stadt Frankenau ein sanierungsbedürftiges Haus zu kaufen und dieses für eigene Wohnzwecke zu nutzen.

Grund ist das Stadtumbauprogramm, das seit 2005 im Kellerwald-Städtchen angeboten wird. „Diese Entwicklung freut uns sehr“, betont der Frankenauer Bürgermeister Björn Brede.

Einziger Wermutstropfen ist: Das Programm, dass für die Hauskäufer erhebliche Fördersummen für die Sanierung garantiert, läuft im Jahr 2014 aus.

Im Stadtbauamt Frankenau sind Doris Mütze und Thomas Tönges die Ansprechpartner in Sachen Stadtumbauprojekt. Beratungsarchitekt ist Hendrik Pape. Doris Mütze rechnet an einem Beispiel vor, wie hoch die Fördermittel letztlich sein können. „Angenommen ein Objekt, das stark sanierungsbedürftig ist, kostet bei der Anschaffung 25.000 Euro. Der Käufer muss insgesamt 100.000 Euro in das Gebäude stecken. Wenn alle Sanierungsmaßnahmen die Förderkriterien erfüllen, würden die Stadt Frankenau zu einem Drittel und das Land Hessen zu zwei Drittel 30 Prozent der Kosten übernehmen.

Heißt im Umkehrschluss: 30.000 Euro sind Fördergelder, der Eigenanteil für die Sanierung liegt bei 70.000 Euro.

Von Philipp Daum

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Quelle: HNA

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