Live-Treff in Frankenberg

Stände sollen "aufgepeppt" werden

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Musik in entspannter Atmosphäre: An den vergangenen fünf Donnerstagen steigerte sich die Besucherzahl beim Live-Treff stetig.

Frankenberg - Ausgerechnet zum Finale setzt der Regen ein - dennoch bleibt der Live-Treff ein Zuschauermagnet: Mehr als 10 000 Besucher waren insgesamt im Landratsgarten zu Gast. Veranstalter Christoph Düber hat bereits die ersten Ideen für die nächstjährige Auflage.

Trotz der dunklen Wolken am Himmel, trotz des anfänglichen Nieselregens und trotz des späteren Dauerregens: Auch der Schlussakkord des Frankenberger Live-Treffs war ein voller Erfolg. Mehr als 1000 Menschen erlebten am Donnerstagabend im Landratsgarten das Finale der diesjährigen Veranstaltungsreihe. Damit stieg die Zahl der Live-Treff-Besucher in Frankenberg in diesem Sommer auf rund 10 000 Menschen.

Schon ab 20 Uhr war das Rund im Landratsgarten wieder gut gefüllt. Die Besucher kamen in entsprechender Regenkleidung und genossen die letzten Takte - diesmal mit der sechsköpfigen Band „Stagelight Acoustic“ mit den beiden sympathischen und stimmgewaltigen Sängerinnen Laura Düber und Sabine Schneider. „Die Menschen hier sind absolut wetterfest“, schwärmten die Sängerinnen vom Frankenberger Publikum: „Trotz des Regens sind die Leute gut drauf. Das finden wir klasse. Die Menschen haben viel Spaß und auch wir haben viel Spaß.“ Als Duo standen Laura Düber und Sabine Schneider auch schon im vergangenen Jahr auf der Bühne im Landratsgarten. Zusammen mit ihren Kollegen Dominik Weitershagen (Bass), Christof Breit (Gesang und Gitarre), Jörg Schenk (Gitarre) und Uwe Schmidt (Schlagzeug, Cajon) präsentierten sie dem Frankenberger Publikum diesmal einen Mix aus Country, Rock, Pop und Soul. Unter anderem hatten sie Hits wie „Josephine“ von Chris Rea aus dem Jahr 1985, „Valerie“ von Amy Winehouse oder „Lay down Sally“ von Eric Clapton aus dem Jahr 1977 im Repertoire.

Etwa 50 Auftritte haben Schneider, Düber und Co. pro Jahr. „Nach Frankenberg kommen wir besonders gerne - wegen der netten Menschen und auch wegen der schönen ländlichen Gegend.“

Im Publikum war auch wieder Matthze Maurer. In der Vorwoche hatte er mit seinen Backstrikers noch selbst auf der Bühne im Landratsgarten gestanden. Er schwärmte immer noch von dem Auftritt: „Es war ein unbeschreibliches Gefühl, dort zu singen und Musik zu machen. Die Bilder von der Menschenmenge hatte ich noch Tage später vor Augen.“

Auch 2016 sollen die Backstrikers beim Frankenberger Live-Treff auftreten, berichtete Veranstalter Christoph Düber. Nach seinen Vorstellungen sollen im nächsten Jahr auch die Stände „weiter aufgepeppt“ werden: „Es gibt viele Ideen, auch damit die Besucher schneller ihre Getränke bekommen.“

Die Frankenberger genossen den letzten Live-Treff in diesem Jahr mit einem lachenden und einem weinenden Auge: „Jetzt ist der Live-Treff rum, jetzt treffen wir viele Leute erst in einem Jahr wieder.“ Für die vielen Menschen war der Live-Treff wieder eine nette Sache gewesen. Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß: „Der Live- Treff ist zu einem lebendigen Teil in der Mitte der Stadt geworden.“ (mjx)

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