Statt Urteil ein Strafbefehl: Mann wollte nicht vor Gericht erscheinen

Frankenberg. Ein 44 Jahre alter Angeklagter aus dem Landkreis ist am Donnerstagmorgen nicht zu einer Verhandlung vor dem Amtsgericht in Frankenberg erschienen – auch nicht sein Verteidiger und auch nicht insgesamt sieben Zeugen.

Der Grund: Nachdem der 44-Jährige bei einer ersten Verhandlung im Gerichtssaal zusammengebrochen war und dort notärztlich behandelt werden musste, wollte er sich eine erneute Verhandlung nicht mehr antun.

„Der Angeklagte wollte nicht nochmal hierherkommen“, erläuterte Richterin Andrea Hülshorst im Sitzungssaal. Die Parteien hätten sich darauf verständigt, die Angelegenheit ohne eine weitere Verhandlung vor Gericht zu regeln. „Der Mann will das Urteil akzeptieren“, sagte die Richterin. Damit habe sich der Angeklagte auch erspart, die sieben Zeugen neu vorladen zu müssen. „Dadurch konnte er sich auch die Kosten dafür sparen.“(mjx)

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Quelle: HNA

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