Hunderte Besucher beim Kräutermarkt und im Kreisheimatmuseum in Frankenberg

Von Steckrüben, Bienen und Rittern

Informieren, kaufen oder einfach nur in der Sonne spazieren gehen: Der Kräutermarkt und das Kreisheimatmuseum lockten am Sonntag zahlreiche Besucher an.Fotos: Tobias Treude

Frankenberg - Duftende Blumen, traditionelles Handwerk und Heimatgeschichte: Das alles gab es beim Kräutermarkt und dem internationalen Museumstag am Sonntag rund um das Landratsamt in Frankenberg.

Über Sonnenschein freuten sich beim Kräutermarkt am Sonntag nicht nur die Pflanzen, Wärme und strahlend blauer Himmel lockten auch zahlreiche Gäste an - und das wiederum dürfte die Standbetreiber zufriedengestellt haben. Zum achten Mal fand der Kräutermarkt rund um das Kreisheimatmuseum in Verbindung mit dem internationalen Museumstag statt. Den Besuchern wurde dementsprechend viel geboten.

An den Ständen gab es unzählige Samen, Pflanzen sowie Deko-Artikel für den Garten zu kaufen - oder auch einfach das fertige Produkt. Die Palette reichte von Steckrüben und Wirsing über Marmelade und Macadamianüsse bis zu Wolleprodukten und Naturkosmetik.

Ihr traditionelles Handwerk präsentierten Seilmacher Hans Dieter Dören aus Altenbeken, Kunstschmied Gerald Lanz aus Rosenthal und Korbflechter Walter Mankel aus Holzhausen. Mitglieder der Naturschutzjugend informierten an ihrem Stand über die Aufgaben und Aktionen der Umweltfreunde. Die Jugendlichen verkauften zudem selbst gebaute Nistkästen - wer wollte, konnte dort auch selbst sein handwerkliches Geschick unter Beweis stellen.

Eine Weide für die Bienen

Horst Viehmeyer, stellvertretender Vorsitzender des Frankenberger Imkervereins, präsentierte am Bienenstand im Kräutergarten die Arbeit der fleißigen Tiere aus nächster Nähe. Viehmeyer und seine Kollegen verteilten an die Besucher Tüten mit Samen für eine Bienenweide im Garten. „So kann jeder zu Hause die Bienen unterstützen.“ Für musikalische Unterhaltung im Innenhof sorgten das Blechbläser-Ensemble der Frankenberger Musikschule und der Jazz-Chor „True Blue“. Wer auf der Suche nach einem schattigeren Plätzchen war, der wurde im ehemaligen Zisterzienserinnenkloster St. Georgenberg fündig. Der Leiter des Kreisheimatmuseums, Heiner Wittekindt, führte Besucher durch die Ausstellungsräume, Hans Papenfuß erzählte Kindern Geschichten von Engeln, Rittern und Teufeln.

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