Wanderung auf dem Konfirmandenweg beendete das Jubiläumsfest des Kirchspiels

Steinalt und doch lebendig

Aufbruch: Von der Kirche in Frohnhasuen machten sich die Teilnehmer auf die Wanderung über den alten Konfirmandenweg. Fotos: Strieder

Frohnhausen. Die Feiern zum 300-jährigen Jubiläum des evangelischen Kirchspiels Oberasphe, Eifa und Frohnhausen sind mit einer Wanderung auf dem alten Konfirmandenweg zu Ende gegangen.

Sie sollte die Verbundenheit der drei Dörfer Eifa, Frohnhausen und Oberasphe verdeutlichen. Die Verantwortlichen wollten daran erinnern, dass die Menschen früher bei Wind und Regen zu Fuß unterwegs waren, um Gottesdienste, Konfirmandenunterricht und Christenlehre zu besuchen. Auch die Pfarrer mussten zur Seelsorge und zu Gottesdiensten den beschwerlichen Weg auf sich nehmen.

Der Wandertag begann mit einer Andacht in der Kirche in Eifa, in der Pfarrerin Michaela Frischholz unter anderem aus der Chronik erzählte. Nach dem Lied „Geh aus mein Herz und suche Freud“ machten sich 50 Teilnehmer auf, um über den alten Konfirmandenweg von Eifa nach Frohnhausen zu wandern. Dort angekommen wurden die Wanderer mit Getränken versorgt, anschließend erinnerte Pfarrerin Frischholz in der Kirche an das Kloster, dessen Überreste das heutige Gotteshaus bilden.

Über den alten Kirchweg wanderte die Gruppe zum Grillplatz nach Oberasphe, wo Bratwurst und Getränke warteten. Die Eifaer, die nicht mitwandern konnten, kamen mit dem Planwagen nach Oberasphe. So wurde der Tag für alle Teilnehmer eine willkommene Gelegenheit, das Kirchspiel Frohnhausen mit allen Kirchengebäuden und seiner abwechslungsreichen Landschaft zu erleben.

Zum 300-jährigen Bestehen hat das Kirchspiel im Juli gleich drei Freilandgottesdienste an besonderen Orten gefeiert. So sollten die Teilnehmer das alte Kirchspiel von einer neuen Seite kennenlernen. Den Anfang machte Schmedjosts Garten in Oberasphe mit Obstbäumen, Blumen und Vogelgezwitscher. In Eifa fand der Gottesdienst auf dem Grillplatz am Scheid statt. Von dort hatten die Besucher einen Blick auf die Stelle, an der Eifa früher stand, bevor es abbrannte und am heutigen Ort neu errichtet wurde.

Auch in Frohnhausen fand der Gottesdienst an einer besonderen Stelle statt. Vom Platz „vorm Kessel“ konnten die Gottesdienstbesucher über die Landschaft schauen, in der sich einst die Kelten angesiedelt haben, um später neue Dörfer zu gründen. (ed)

Quelle: HNA

Kommentare