Stichwahl in Hatzfeld

Kandidaten kämpfen um frei gewordene Stimmen

Spannung: Ralf Schärer (mit Schal) blickt am Sonntagabend auf das Wahlergebnis an der Großleinwand im Hatzfelder Bürgerhaus, hinter ihm steht Werner Keller. Schärer erreichte mit Dirk Junker die Stichwahl am 18. November, Keller schied wie Oliver Zissel und Eckhard Wenzel aus. Foto:  Paulus

Hatzfeld. Gewonnen hat noch keiner von beiden, gefeiert wurde trotzdem: Dirk Junker und Ralf Schärer haben am Sonntagabend – getrennt – mit Familie, Freunden, ihrer Bürgerliste und dem Wahlkampfteam auf das Erreichen der Stichwahl angestoßen.

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Und auch schon über die Strategie bis zum 18. November gesprochen.

„Wir werden jetzt die Schwerpunkte festlegen, wie ich weitere Wähler überzeugen kann, mir ihr Vertrauen zu schenken“, sagte Dirk Junker, der am Sonntag mit 41,1 Prozent schon ziemlich nah an die absolute Mehrheit herangekommen war.

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Ein Schwerpunkt werde natürlich Reddighausen sein. Hier hatte sein Konkurrent Ralf Schärer, der für die Bürgerliste Reddighausen antritt, am Sonntag 303 seiner 573 Stimmen geholt. Umgekehrt kündigte Schärer gegenüber der HNA an, Gespräche mit CDU, SPD und den Bürgerlisten Holzhausen und Eifa führen zu wollen. Der Kampf um die Wähler der drei ausgeschiedenen Kandidaten hat begonnen.

Die drei ausgeschiedenen Kandidaten Oliver Zissel, Eckhard Wenzel und Werner Keller haben sich im Gespräch mit der HNA nicht dazu geäußert, wen ihre Wähler bei der Stichwahl ankreuzen sollen. Auch von CDU, SPD und den Bürgerlisten Holzhausen und Eifa sind – noch – keine Empfehlungen gekommen. „Ich hoffe, dass es fair bleibt, auch im Umfeld“, sagte Dirk Junker.

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Quelle: HNA

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