Bürgermeisterwahl in Burgwald

Stolz auf engen Kontakt zu den Vereinen

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Bürgermeister Lothar Koch zieht Bilanz aus seiner ersten Amtszeit: Zwei neue, große Arbeitgeber haben sich in der Gemeinde niedergelassen und mit Hilfe der Vereine ließen sich viele Bauprojekte umsetzen. Den Weg will Lothar Koch gemeinsam mit Bürgern und Unternehmen in einer zweiten Amtszeit weitergehen und stellt sich daher am 30. November zur Wahl.Foto: Patricia Kutsch

Burgwald - Die Burgwalder haben am 30. November die Wahl: Soll Lothar Koch ihr Bürgermeister bleiben oder nicht? Einen Gegenkandidaten gibt es nicht. Im Interview mit FZ-Redakteurin Patricia Kutsch spricht der einzige Kandidat über seine erste Amtszeit und seine Pläne für die Zukunft.

Sie stellen sich am 30. November dem Votum der Bürger von Burgwald. Was hat Sie dazu bewogen, in eine zweite Amtszeit zu gehen?

Ich hatte von Anfang an vor, dieses Amt über mehrere Amtszeiten auszuüben. Wenn ich die Erfahrungen der letzten sechs Jahre betrachte - wie gut die Zusammenarbeit mit den gemeindlichen Gremien funktioniert, ebenso die Unterstützung durch mein motiviertes Team der Gemeindeverwaltung und des Bauhofs, das überwiegend sehr gute Verhältnis zu den Bürgern und Vereinen - dann muss ich eigentlich sagen, dass sich die Frage, nicht mehr zu kandidieren, nicht mehr gestellt hat.

Sie treten ohne Gegenkandidaten an. Macht das den Wahlkampf einfacher?

Wahlkampf ist sicherlich nicht das richtige Wort. Aber dass ich der einzige Kandidat bin, macht es dahingehend schwerer, die Bürger zu motivieren, am 30. November zur Wahl zu gehen. Ich lehne mich aber nicht zurück, sondern gehe mit dem gleichen Engagement in die Wahl, wie wenn ich Gegenkandidaten hätte.

Bei der vergangenen Wahl lag die Wahlbeteiligung bei 59 Prozent. Diesmal gibt es nur einen Kandidaten. Was bedeutet das Ihrer Meinung nach für die Wahlbeteiligung?

Ich hoffe, dass viele Bürger zur Wahl gehen. Das ist ganz wichtig, denn eine hohe Wahlbeteiligung und ein gutes Wahlergebnis für mich sind auch eine Bestätigung der guten Arbeit von Verwaltung und Bauhof.

Gab es in den direkten Gesprächen negative Kritiken seitens der Bürger? Wie gehen Sie diese an?

Ich werde ja nicht erst kurz vor der Wahl aktiv, sondern bin seit dem 1. Mai 2009 mit dem gleichen Engagement bei der Sache wie jetzt auch. Daher hat es natürlich immer wieder bei den unterschiedlichsten Gelegenheiten Gespräche mit Bürgern gegeben, in denen auch Kritik geäußert wurde. Darauf habe ich dann immer prompt reagiert und versucht, den Mangel zu beseitigen oder zu erklären, weshalb Dinge sind, wie sie sind.

Welche Aufgaben haben Sie sich für eine zweite Amtszeit vorgenommen?

Es stehen eine ganze Reihe von Aufgaben an, die in den nächsten Jahren sicherlich keine Langeweile aufkommen lassen werden. Und bei den meisten Aufgaben haben wir keine Möglichkeit zu sagen: „Das machen wir nicht!“ Pflichtaufgaben wie Wasserversorgung und Abwasserentsorgung, Straßenunterhaltung, Brandschutz, Erhalt der öffentlichen Einrichtungen wie Dorfgemeinschaftshäuser, Friedhöfe, Kindergärten und so weiter stehen an und werden erhebliche finanzielle Mittel binden.

Das gesamte Interview mit dem Amtsinhaber und alleinigen Kandidaten Lothar Koch lesen Sie am Samstag in der gedruckten Frankenberger Zeitung.

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