Straße bei Eifa wird breiter, aber erstmal voll gesperrt

Hatzfeld/Eifa. Die Bauarbeiten zum Um- und Ausbau der Landesstraße 553 zwischen Eifa und dem Abzweig der Landesstraße 3090 zwischen Hatzfeld und Holzhausen beginnen am 1. Juli. Bis voraussichtlich 18. Dezember wird die Straße deshalb voll gesperrt, teilte die Verkehrsbehörde Hessen-Mobil mit.

Die Umleitung ist ausgeschildert und führt über Holzhausen bis zur B 253 bei Laisa und von dort weiter über die B 253 bis Eifa und umgekehrt. Da gleichzeitig die Bundesstraße 253 über die Sackpfeife gesperrt ist, werden ohnehin nur Anlieger von der Sperrung betroffen sein.

Die Landesstraße zwischen Eifa und Hatzfeld weist Fahrbahnschäden auf, wie Verdrückungen, Spurrillen und abgerissene Fahrbahnränder, die auf einen nicht frostsicheren Aufbau hinweisen, erläuterte Hessen-Mobil. Die vorhandene Fahrbahnbreite von im Mittel 5,10 Metern lasse einen sicheren Begegnungsverkehr nicht zu. Darüber hinaus fehlten „bautechnische Maßnahmen zum Schutz der Trinkwassergewinnungsanlage der Stadt Hatzfeld“. Etwa ein Kilometer der insgesamt knapp zweieinhalb Kilometer langen Ausbaustrecke befindet sich in Zonen des Wasserschutzgebietes „Tiefbrunnen Eifa“.

Der Um- und Ausbau erfolgt weitestgehend in der vorhandenen Linienführung. Bis auf eine Strecke von etwa 200 Metern ab dem Knotenpunkt in Richtung Eifa, die lediglich mit einer neuen Fahrbahndecke versehen wird, erhält der übrige Streckenabschnitt einen zwischen 60 und 80 Zentimetern starken neuen Fahrbahnaufbau.

Außerhalb des Wasserschutzgebietes wird die Landesstraße künftig eine Fahrbahnbreite von sechs Metern zuzüglich beidseitiger Banketten von jeweils einem bzw. 1,50 Meter haben. Innerhalb des Wasserschutzgebietes erhält die Fahrbahn aufgrund notwendiger zusätzlicher Entwässerungseinrichtungen eine Breite von 6,50 Metern, die bis zum Bauende in Eifa weitergeführt wird.

Während das auf den Verkehrsflächen außerhalb des Wasserschutzgebietes anfallende Niederschlagswasser breitflächig versickert oder abgeleitet wird, wird das innerhalb der Schutzzonen anfallende Niederschlagswasser künftig über abgedichtete Mulden und Rinnen in einer etwa einen Kilometer langen Kanalleitung außerhalb der Wasserschutzzonen geleitet.

„Die Maßnahmen zum Trinkwasserschutz wurden im Baurechtsverfahren mit den Fachbehörden abgestimmt“, teilte Hessen-Mobil mit. Rund 2,2 Mio Euro investiere das Land Hessen hier in den Erhalt des Landesstraßennetzes und den Schutz des Trinkwassers.

Quelle: HNA

Kommentare