Dodenau

Straße "Zum Mühlental" wird ausgebaut.

- Battenberg-Dodenau (da). Die Straße „Zum Mühlental“ in Dodenau wird in diesem Jahr zwischen den Einmündungen zur Loon-op-Zand-Straße und zur Wittgensteiner Straße ausgebaut. Der Haupt- und Finanzausschuss und der Bauausschuss beschlossen am Donnerstag, sich dabei nach den Wünschen der Anwohner zu richten und andere Pläne zu verwerfen.

Die Straße war vor Jahrzehnten als Feldweg angelegt worden, später war ein Baugebiet entstanden. Weil die Fahrbahn damals auch als Zufahrt zu einem inzwischen nicht mehr bestehenden Bauunternehmen diente, steht mit zehn Metern Breite reichlich Platz zur Verfügung. Die Anlieger hatten sich in einer Versammlung dafür ausgesprochen, die Straße sechs Meter breit zu bauen. Hinzu sollen zwei jeweils zwei Meter breite Gehwege kommen.

Die ursprüngliche Planung sah einen Straßenausbau von fünf Metern, zwei Gehwege sowie Parkstreifen vor. Die Anwohner sprachen sich dagegen aus: Weil auf der Straße auch Landwirte ins Feld fahren, soll die Fahrbahn breiter werden, um einen Begegnungsverkehr zu ermöglichen. Parkplätze seien auf den Grundstücken vorhanden. Auch die vorgesehen Baumpflanzungen halten sie für unnötig. Auf die Grünstreifen solle unter anderem verzichtet werden, weil Hunde oft ihr Geschäft nicht im Feld, sondern im Dorf verrichten und solche Streifen dann als Hundeklo dienen könnten. Ortsbeirat und Magistrat schlossen sich den Wünschen der Anlieger an, auch die Ausschussmitglieder signalisierten Zustimmung. Kritik kam aber von Heinz-Günther Schneider (SPD). Der Verzicht auf jegliches Grün missfalle ihm. „Wir sollten uns dem einheitlichen Wunsch der Leute nicht verschließen", entgegnete Ulrich Bienhaus (CDU).

Die Kosten für den Ausbau des knapp 100 Meter langen Straßenteils sind auf 180 000 Euro veranschlagt. Die Anwohner sollen davon 162000 Euro tragen. Eventuell werde es durch die geänderten Pläne etwas günstiger, sagte Bürgermeister Heinfried Horsel, der zudem auf ein günstiges Ergebnis der Ausschreibung hofft. Die Bauarbeiten sollen im Frühsommer beginnen.

Bei Enthaltungen der SPD waren die Ausschüsse einstimmig für den von den Anliegern favorisierten Ausbau.

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