Daniela Sommer ist seit einem Jahr im Landtag

Vom Straßenbau bis zum Asylrecht

+

Frankenberg - Es war ein bewegtes Jahr für Daniela Neuschäfer, das mit der Hochzeit und Annahme des Namens von Hendrik Sommer seinen Abschluss fand. In den Monaten zuvor hatte sie sich in das parlamentarische Leben in Wiesbaden eingearbeitet - und zieht eine erste Zwischenbilanz.

Wer in Wiesbaden seine Heimat vertreten soll, fristet ein Dasein als Pendler. Das hat auch Daniela Sommer rasch gelernt, als sie vor gut einem Jahr in den hessischen Landtag einzog. Sie ist die einzige Sozialdemokratin aus Waldeck-Frankenberg im Landtag – und zugleich Mitglied der SPD-Fraktion im Frankenberger Stadtparlament. „In Wiesbaden verbringe ich in der Regel zwei bis drei Tage in der Woche“, sagt Sommer – während der dreitägigen Plenarsitzung, einmal im Monat, können es auch mehr Tage sein.

Im Frankenberger Parlament geht es dann mit der Politik weiter, oder aber bei einer der Reisen durch den Wahlkreis, etwa bei der Sommertour, die sie von ihrem Vorgänger Reinhard Kahl übernommen hat. Das ist wirksam bei den Wählern.

Von der Öffentlichkeit weniger wahrgenommen, liegt jedoch ein großer Teil der Arbeit einer Oppositionspolitikerin in Initiativen und Anfragen. „In den letzten Monaten habe ich viele eigene Initiativen entwickelt“, möchte Sommer eine erste Arbeitsprobe abgeben. So hat sie etwa versucht, die Pläne der Landesregierung für das Modellprojekt „Familienstadt mit Zukunft“ nach dem Auslaufen der Projektphase in diesem Jahr in Erfahrung zu bringen. In einer Anfrage bat sie um Details zur Verankerung des Projektes über die Laufzeit hinaus. Von Stefan Grüttner, Minister für Soziales, hieß es dazu, dass nach Wegen gesucht werde, die Einkaufs-Kinderbetreuung zu verstetigen. Auf Sommers Nachfrage erklärte er, dass Ideen des Programms auch für andere hessische Städte umgesetzt werden könnten. (r/gl)

Mehr zu Daniela Sommers Bilanz lesen Sie in der gedruckten Ausgabe der Frankenberger Zeitung vom 9. Januar und im e-Paper.

Kommentare