Räumfahrzeuge fast rund um die Uhr im Einsatz – Sackpfeife war für Lkw gesperrt

Straßenmeistereien haben „alles im Griff“

Frankenberg. Neuschnee und eisglatte Straßen haben am Donnerstagabend für erhebliche Verkehrsprobleme im Frankenberger Land gesorgt.

Zwischen Dainrode und Löhlbach rutschte ein Lastwagen in den Graben (HNA berichtete), die Sackpfeife zwischen Biedenkopf und Eifa war für Lastwagen gesperrt, in Frankenberg kam ein 19-jähriger Autofahrer von der Straße und rutschte in die Leitplanke, blieb jedoch unverletzt.

Bei der Polizei gingen nach den Worten eines Sprechers „Notrufe im Minutentakt“ ein. An vielen Steigungsstrecken kam der Verkehr zeitweise zum Erliegen. Die Straßenmeistereien waren mit allen Fahrzeugen und verfügbaren Mitarbeitern im Einsatz.

„Die Leute erwarten, dass sie bei diesen Witterungsbedingungen genauso schnell fahren können wie im Herbst“, sagte ein Polizeisprecher. „Das geht natürlich nicht. Die Fahrer der Streufahrzeuge tun, was sie können. Aber sie können nicht überall gleichzeitig sein. Manchmal muss man als Autofahrer auch ein bisschen Geduld haben.“

„Ich bin nicht überrascht worden“, sagte Rainer Kuhl, der für den Winterdienst verantwortliche Netzmanager beim Amt für Straßen- und Verkehrswesen in Bad Arolsen. Dass die Steigungsstrecke an der Sackpfeife für Lkw bei extremer Winterwitterung gesperrt werde, sei „ganz normal“, sagte Kuhl. „Dafür haben wir dort Klappschilder.“

 Die Straßenmeisterei Frankenberg habe „alles im Griff“ gehabt, sagte Kuhl. Mit sechs Fahrzeugen und 14 Mitarbeitern habe man zwei Schichten gefahren, präzisierte Bianca Clemens von der Straßenmeisterei Frankenberg. Im Einsatz waren die Streu- und Räumfahrzeuge von 3 bis 12 Uhr morgens sowie von 16 bis 22.45 Uhr. Das Salz wird den Straßenmeistereien diesmal wohl nicht ausgehen. „Wir haben auch noch genug Salz für mindestens eine Woche“, erklärte Rainer Kuhl. (off)

Quelle: HNA

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