Geismarer Männerchor wird 130 Jahre

Strauß voller Ständchen für die Sänger

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Der Geismarer Männergesangverein feierte am Samstag sein 130-jähriges Bestehen im Dorfgemeinschaftshaus.

Frankenberg-Geismar - Mit drei Gastchören feierte der Geismarer Männergesangverein an Samstagabend sein 130-jähriges Bestehen im Dorfgemeinschaftshaus.

„Ein Bier“ erklang zum Abschluss aus fast 50 Kehlen beim gemeinsamen Auftritt der Männergesangvereine aus Geismar und Rosenthal sowie der Chorgemeinschaft von Frankenau und Altenlotheim. Siegfried Jungmann dirigierte danach auch den klassischen Männerchorsatz „Das Morgenrot“.

Der Geismarer Männergesangverein blickt auf eine lange Tradition zurück. Im aktuell 20-köpfigen Chor singen Aktive aus drei Generationen. Seit mehr als 63 Jahren ist Daniel Theiß mit dabei. „Und er zählt immer noch zu den Leistungsträgern im ersten Bass“, sagte Vorsitzender Manfred Ernst. Er überraschte den Sänger Willi Freitag und Ehefrau Luise mit einem Präsentkorb - Dank für die stete Unterstützung und Förderung des Vereins.

Ortsvorsteher Klaus-Peter Stein überbrachte die Glückwünsche der Stadt Frankenberg. In 130 Jahren habe der Männergesangverein viele Höhen und Tiefen erlebt und auch in schwierigen Zeiten „die richtigen Segel gesetzt“. Er forderte die Sänger auf, weiter zu machen und die Menschen mit den Stimmen zu erfreuen.

Klassiker und Modernes

Die Gastgeber eröffneten den Liederabend im Dorfgemeinschaftshaus mit den Titeln „Einkehr“ und „Schwer mit den Schätzen des Orients beladen“. Es folgte der Rosenthaler Männergesangverein unter der Leitung von Uwe Gerike. Die Sänger aus der Burgwaldstadt trugen „In Mondes Schimmer“ und „Es wollt ein Schneider wandern“ vor. Cornelia Scheerer dirigierte in Vertretung von Horst-Werner Bremmer die Altenlotheimer und Frankenauer Chöre. Der Frauenchor „Glissando“ überzeugte mit „Wenn ich ein Vöglein wär“ von Johannes Brahms. Gemeinsam mit der Chorgemeinschaft von Altenlotheim und Frankenau sangen die Frauen „Seniore delle chime“ sowie das bekannte Lied „Weit weit weg“ von Hubert von Goisern. Die Männer trugen zum Abschluss das heitere Scherzlied nach einer alten Volksweise „Bei der Nacht“ von Wilhelm Heinrichs vor. Mit den Liedern „Oh when the saints“ und „Im Abendrot“ rundeten die Gastgeber die Vorträge ab.

Der Bad Wildunger Musiker Horst Matuschek spielte anschließend Stimmungshits und Tanzmusik.

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