Adventsbasar der Handarbeitsgruppe Spinnstube in Frankenberger Sparkassen-Filiale

Stricken für guten Zweck

Der Startschuss ist gefallen: (von links) Helene Brettner, Eberhard Lamm, Pater Laurentius, Christa Zarges und Ursula Mehring bei der Eröffnung des Adventsbasars. Foto: Hempel

Frankenberg. Socken, Tischdecken, Quittengelee, Topflappen – alles Handarbeit. Die Frauen der „Spinnstube“ der katholischen Kirchengemeinde Frankenberg überlassen Gestricktes, Gehäkeltes und Gebasteltes einem guten Zweck. Der Adventsbasar der katholischen Kirchengemeinde, den es seit 22 Jahren gibt, wurde gestern in der Filiale der Sparkasse Waldeck-Frankenberg in der Uferstraße eröffnet. Seit jeher geht der Erlös an verschiedene Klöster für Missionsarbeit der Lepra- und Tuberkulose-Kranken.

„Der Basar kommt hier gleich doppelt gut“, fand Eberhard Lamm, Geschäftsbereichsdirektor der Sparkasse Frankenberg. „Zum einen trifft das Angebot in der Schalterhalle auf ein großes Durchgangspublikum, zum anderen bringt der Basar einen Farbtupfer in unseren Arbeitsalltag.“ Lamm, der den Basar mit einer 100-Euro-Spende der Sparkasse unterstützte, appellierte daran, die Tradition der Spinnstube aufrechtzuerhalten: „Die Herstellung dieser schönen Dinge ist genauso wichtig wie die Geselligkeit dabei.“ Auch Pater Laurentius stand den Frauen bei der Eröffnung zur Seite, dankte und wünschte gutes Gelingen.

Sorge, wie es weitergeht

Jeden Dienstag treffen sich die Frauen der Spinnstube zum Stricken, Häkeln und Nähen. Daher das große Angebot an Handschuhen, Schals, Decken, Puppensachen und Socken. Ursula Mehring ist seit 21 Jahren dabei und weiß, was sich gut verkauft: „Von den Socken bleibt fast nie etwas übrig.“ Was übrig bleibt, bieten die Frauen der Spinnstube an den kommenden drei Adventssonntagen – jeweils nach dem Gottesdienst – in der Kirche zum Kauf an.

Wenn alles gut geht, kommen die Frauen am Ende auf 1000 Euro. „So viel ist es in den vergangenen Jahren immer gewesen“, erinnert sich Ursula Mehring. Wie es weitergeht, mache ihr allerdings Sorgen. „Früher sind wir zwischen zehn und 15 Frauen gewesen, heute sind wir nur noch zu fünft.“

Von Claudia Hempel

Quelle: HNA

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