Studie: Nahwärmenetz in Rosenthal rechnet sich

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Wollen loslegen mit dem Bau der Biogasanlage: Die potenziellen Investoren Sandra und Dieter Kappenstein zeigen die Machbarkeitsstudie. Bürgermeister Hans Waßmuth (links) setzt auf einen Dialog mit den Bürgern.

Rosenthal. Die Ergebnisse sind da, sie unterstreichen, was Sandra und Dieter Kappenstein seit zwei Jahren fordern: „Sollten wir in Rosenthal endlich die Möglichkeit bekommen, eine Biogasanlage mit Nahwärmenetz zu bauen, ist der Standort an der Willershäuser Straße der einzige, der aus wirtschaftlicher Sicht infrage kommt.“

Das sagt Sandra Kappenstein. Die Kappensteins haben eine Machbarkeitsstudie präsentiert, die die Firma Viessmann im Auftrag der Stadt erstellt hat. „Die Studie geht zunächst von 18 Abnehmern aus. Darunter sind Privatleute und Gewerbe“, betont Sandra Kappenstein und ergänzt: „Der Preis für eine Kilowattstunde liegt für die Abnehmer bei 12,8 Cent netto.“ Damit liege man im Bereich der aktuellen Kosten für Heizöl. Bürgermeister Hans Waßmuth betont, dass die Entscheidungsträger in den Fraktionen die Ergebnisse der Studie bekommen haben.

Im Januar soll es zum Thema eine Podiumssitzung geben, zu der auch die Bürger eingeladen werden sollen. Sollte sich das Parlament anschließend für den Bau einer Biogasanlage in Rosenthal entscheiden, müsste allerdings noch der Flächennutzungsplan geändert werden. „Wir legen aber vorher alles auf den Tisch gehen den Weg zusammen mit den Rosenthalern“, sagt Waßmuth. (dau)

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Quelle: HNA

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