Studie

Studie: Wohnungen im Alter kaum bezahlbar

Waldeck- Frankenberg. Für ältere Menschen mit wenig Geld werde das Wohnen im Landkreis mehr und mehr zu einem Problem: Zu diesem Ergebnis kommt das Pestel-Institut, das in einer aktuellen Studie die sozialen Kriterien des Mietwohnungsmarktes untersucht.

Demnach haben 9960 Haushalte in Waldeck-Frankenberg Anspruch auf eine Sozialwohnung. Zu diesen Haushalten mit niedrigem Einkommen gehören Hartz-IV-Empfänger und Wohngeldbezieher. Ebenso Erwerbsunfähige und ältere Menschen, die von staatlicher Grundsicherung leben. Landesweit haben nach Angaben des Instituts nur 32 Prozent dieser Haushalte die Chance, eine Sozialmietwohnung zu bekommen.

Zieht man als Quelle die Zahlen des Statistischen Bundesamts zum Thema Wohngeld hinzu, wird deutlich, dass die Zahl der Empfänger in den vergangen Jahren schwankt, aber insgesamt angestiegen ist. Waren Ende 2005 noch 1257 Haushalte als Empfänger mit durchschnittlich 87 Euro Wohngeld im Monat gemeldet, so lag die Zahl Ende 2010 bei 1654 Haushalten mit durchschnittlich 116 Euro.

Das Problem der Haushalte mit geringem Budget sei nicht vorrangig die Kaltmiete, sondern es seien die Nebenkosten, erklärt das Pestel-Institut weiter.

Mehr lesen Sie in der gedruckten Donnerstagsausgabe der HNA

Quelle: HNA

Kommentare