Frankenberg

Suche nach Ingenieuren von morgen

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- Frankenberg (da). Bei der „Young Engineer Academy“, kurz „YEA“, werden technisch interessierte Schüler mit dem Berufsfeld eines Ingenieurs vertraut gemacht. Nach den Sommerferien beginnt das „Studium“.

Das Interesse an der Jungingenieur-Akademie war groß: 47 Neunt- und Zehntklässler bewarben sich. Aus ihnen wurden 25 Teilnehmer – darunter sechs Mädchen – ausgewählt. 24 kommen von der Edertalschule, ein Jugendlicher von der Battenberger Gesamtschule.

Mit diesem Interesse zufrieden zeigten sich Klaus Gantner, Mitglied des Viessmann-Verwaltungsrats, Ausbildungsleiter Georg Glade, Edertalschulleiter Winfried Deichsel, die Lehrer Helmut Göttlich und Bernhard Starck sowie Prof. Dr. Jens Hoßfeld von Studium Plus der Technischen Hochschule Mittelhessen. Sie stellten gestern die Akademie und ihre Ziele vor.

Ein Schuljahr lang sollen die Mittelstufenschüler neben dem regulären Unterricht mit den Möglichkeiten vertraut gemacht werden, die ein Ingenieurstudium bietet. Vor allem die praktische Umsetzung des im theoretischen Unterricht erlangten Wissens steht im Vordergrund. Etwa 100 Stunden sind für die Akademie angesetzt.

Neben einem anwendungsorientierten Zusatzunterricht an der Edertalschule gibt es ein Praxisprojekt im Viessmann-Werk: „Die Schüler werden ein mechatronisches System entwickeln und bauen“, kündigte Klaus Gantner an. Die Schüler beschäftigen sich unter anderem mit Mechanik, Elektrotechnik und Programmierung. Daneben sollen aber auch die sozialen Kompetenzen gestärkt werden. Dazu dient unter anderem ein Teamtraining. Mit einer Abschlusspräsentation endet die Akademie kurz vor den Sommerferien 2012. Betriebsbesichtigungen, Messe­besuche und Exkursionen zu Hochschulen runden das Angebot ab. Während der Herbstferien finden zwei jeweils fünftägige Praktika in den Viessmann-Werken statt.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Donnerstag, 16. Juni.

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