RP sucht neue Flächen für Windkraftanlagen

Waldeck-Frankenberg. Die Suche nach Standorten für Windenergie-Anlagen gestaltet sich schwierig. Nach neuesten Unterlagen, die das Regierungspräsidium Kassel (RP) veröffentlichte, kommen weite Teile der ursprünglich anvisierten Flächen im Landkreis Waldeck-Frankenberg nicht in Frage.

Die vom Land Hessen vorgegebene Zielmarke, mindestens zwei Prozent der Flächen mit Windenergie-Anlagen zu bebauen, dürfte demnach im Kreis verfehlt werden.

Von den ursprünglich untersuchten 10.759 Hektar im Landkreis bleiben nach der Prüfung nun gerade noch 2583 Hektar übrig. Das entspricht knapp 1,4 Prozent der Fläche von Waldeck-Frankenberg. Weil das nicht reicht, könne „hier und da nicht ausgeschlossen werden“, dass der Suchraum erweitert wird, so RP-Sprecher Michael Conrad. Nötig wären 3697 Hektar.

Allerdings gelte das Ziel von zwei Prozent für das ganze Bundesland und nicht für jeden Kreis. Bezogen auf den Regierungsbezirk (Nordhessen mit Fulda) wird die Marke nach den vorliegenden Plänen fast erreicht. Nötig wären 16.786 Hektar, als Vorranggebiete kämen 16.650 Hektar in Frage.

In Waldeck-Frankenberg wurden 84 Gebiete zwischen Diemelstadt im Norden und Gemünden im Süden als sogenannte „Suchraum-Kulissen“ untersucht. Als Vorschlags-Flächen kommen davon nur 25 in Betracht.

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Quelle: HNA

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