Susanne Wickert hat nur alle vier Jahre Geburtstag

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Mit ihren Jungs: Susanne Wickert feiert heute mit ihren Söhnen Hannes (2 Jahre) und Jakob (5 Wochen) und Ehemann Jochen ihren 28. Geburtstag, der eigentlich erst ihr siebter ist.

Haddenberg. Früher, sagt Susanne Wickert, sei sie traurig gewesen, dass sie nur alle vier Jahre einen richtigen Geburtstag hat. „Heute finde ich, dass es ein schöner und besonderer Tag ist.“ Rund um ihren Geburtstag – den 29. Februar – gibt es viele Geschichten und Kuriositäten.

„Wenn kein Schaltjahr ist, fragen die Leute mich immer: Wann soll ich Dir denn gratulieren?“, erzählt die Haddenbergerin. Manche gratulieren am 28. Februar, manche am 1. März. „Dieses Jahr müssen alle am 29. Februar“, sagt ihr Mann Jochen. Er stellt sich den Geburtstag seiner Frau in den anderen Jahren einfach „als den Knackpunkt“, den Bruchteil einer Sekunde, zwischen dem 28. Februar und dem 1. März vor. Gefeiert wird dann am 1. März.

Als Susanne Wickert noch Susanne Werner hieß und bei ihren Eltern in Frankenau wohnte, wurde am 28. Februar gefeiert. An dem Tag nämlich hat ihr Bruder Heiko Geburtstag, der sechs Jahre älter ist. Darüber war sie als Mädchen allerdings nicht glücklich: „Ich hab zwar Geschenke bekommen, aber die Leute konnten mir ja noch nicht gratulieren.“ Und in der Schule wurde ihr Geburtstag oft vergessen, weil es den Tag meistens nicht gab.

Damals stand sie mit ihrem besonderen Geburtstag schon einmal in der HNA: 1992, als sie acht Jahre alt wurde. „Susanne bekommt eine große Feier“, hatte ihre Mutter Rita Werner damals in der Zeitung versprochen. Die Oma backte die Lieblingstorte, abends gab’s Hamburger und Pommes.

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Quelle: HNA

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