Jubiläum von herst-Werner Bremmer

Mit Taktstock, Gefühl und guter Laune

Frankenau-Altenlotheim - Seit 25 Jahren am Taktstock - und immer noch nicht müde, neue Wege zu gehen und Menschen für die Musik zu begeistern: Horst-Werner Bremmer feierte am Samstag mit seinen fünf Chören, mit Freunden und Wegbegleitern sein Jubiläum als Chorleiter.

Wochenlang hatten sich die fünf Bremmer-Chöre auf diesen einen Abend vorbereitet und sich darauf gefreut: Am Samstagabend feierte Horst-Werner Bremmer in Altenlotheim 25-jähriges „Dienstjubiläum“ als Chorleiter. Das geschah, wie es sich für einen Vollblutmusiker wie Bremmer gehört, mit viel Musik und guter Laune. Zum Auftakt des durch und durch musikalischen Abends spielte der Musikzug ausBottendorf unter der Leitung von Jörg Bomhardt und gab damit die Bühne frei für die „Vereinigten Männerchöre“ aus Frankenau-Altenlotheim und Bottendorf. Die Sänger gaben den Startschuss für ein musikalisches Feuerwerk aus altbekannten Evergreens und modernen Stücken. Pfarrer Harald Wahl führte gekonnt kurzweilig durch den Abend und ließ mit seiner Moderation und seinen kleinen Spitzen kaum ein Auge trocken.

Sinatra und Wise Guys

Der gemischte Chor „Glissando“ aus Rennertehausen, den Bremmer im elften Jahr leitet, erfreute die Besucher im vollbesetzten Dorfgemeinschaftshaus unter anderem mit „Irgendwo auf der Welt“. Karl-Heinz Wenzel sorgte im Anschluss für einen ersten Gänse-hautmoment des Abends, als er stimmgewaltig „My Way“ von Frank Sinatra sang und damit großen Beifall erntete.

Auch der Bottendorfer Männergesangsverein ließ es sich nicht nehmen, ihrem „Hotte“, wie die Sänger ihren Chorleiter liebevoll nennen, ein Ständchen zum Jubiläum zu singen. Das Doppelquartett „Die mit den roten Fliegen“, das Bremmer nicht nur als Leiter, sondern auch als aktiven Sänger kennt, präsentierte mit viel Freude moderne Texte, etwa von den Wise Guys. Und auch die Damen des Frauenchores „Glissando“ zeigten ihr musikalisches Können. Die Chorgemeinschaft Frankenau-Altenlotheim, oder auch „Hottes Silberbraut“, wie sich Pfarrer Wahl ausdrückte, überzeugte mit „Tage wie diese“ von den Toten Hosen auf ganzer Linie und der gesamte Saal sang den Refrain laut mit.

„Singen im Chor bringt inneren Ausgleich“, sagte der Präsident des mitteldeutschen Sängerbundes, Volker Bergmann. Und augenzwinkernd fügte er hinzu. „Und man hat ja sonst Abends nichts zu tun.“ Für sein musikalisches Engagement erhielt Horst-Werner Bremmer vom Frankenauer Bürgermeister Björn Brede den Ehrenbrief des Landes Hessen.

Für einen wohligen Schauer sorgten zum großen Finale des musikalischen Abends alle Chöre gemeinsam: die Sänger hatten sich in einem Halbkreis rund um das Publikum aufgestellt und sangen das bekannte Lied „Weit, weit weg“ - bei so vielen Stimmen ein ganz besonderes Erlebnis, das sie ihrem beliebten Leiter Horst-Werner Bremmer widmeten.

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