Public Viewing in Frankenberg: Deutschland-Spiele waren der Renner

Tausende sahen die EM

Public Viewing: Bei den Spielen der deutschen Mannschaft war das Public Viewing im Frankenberger Eder-Stadion immer gut gefüllt. Unter dem Strich sahen mehrere tausend Besucher die EM-Spiele auf der Frankenberger Fan-Meile. Foto:  R. Hartmann

Frankenberg. Abpfiff bei der Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine. Abpfiff auch beim Public Viewing in Frankenberg. Mehr als drei Wochen lang hatte Aldo Messner, der Wirt des Gasthauses „Goldener Engel“, die Frankenberger EM-Arena am Eder-Stadion aufgebaut. Die HNA Frankenberger Allgemeine hatte das Public Viewing präsentiert.

Unter dem Strich verfolgten tausende heimischer Fußball-Fans die Spiele auf der Frankenberger „EM-Meile“ live auf einer Großleinwand, feierten zusammen, jubelten zusammen und trauerten auch gemeinsam, als die deutsche Elf von Jogi Löw beim 1:2 im Halbfinale gegen Italien ausschied. Was blieb: Auch in Frankenberg erlebten die Freunde des runden Leders ein tolles Fan-Fest, das gemeinsame Fußball-Gucken und gemeinsame Daumen-Drücken ließ die Menschen ganz nah zusammenrücken.

Die Erwartungen von Organisator Aldo Messner wurden allerdings nicht ganz erfüllt, er zählte weniger Besucher als erwartet – ohne allerdings genaue Zahlen nennen zu wollen: „Der Besucherandrang war nicht ganz wie erhofft“, sagte Messner: Bei den deutschen Spielen seien zwar immer rund 1000 Fans gekommen, die übrigen EM-Spiele seien aber schlecht frequentiert gewesen. Beim Finale Spanien gegen Italien am Sonntagabend verloren sich beispielsweise nur 30 Besucher in der Frankenberger EM-Arena.

„Das schlechte Wetter mit Regen und Kälte fast den ganzen Juni über hat sich natürlich auch bemerkbar gemacht“, bilanzierte Messner. Abends sei es in unmittelbarer Nähe der Eder mitunter doch recht kühl geworden.

„Durchweg friedlich“

Während der Europameisterschaft hatte Messner alle EM-Spiele live auf einer 15 Quadratmeter großen Leinwand übertragen. Die meisten Spiele fingen erst um 20.45 Uhr an und dauerten bei Spielen mit Verlängerung fast bis Mitternacht. Besonders freute sich Messner aber über die durchweg friedliche Stimmung auf der Frankenberger Fanmeile: „Alles verlief friedlich, es gab keinerlei Ausschreitungen.“ Auch ausländische Fans seien dabei gewesen: Australier, Engländer, Spanier und sogar Mexikaner.

Und Messner freut sich auch schon auf das nächste Public Viewing. An seinem neuen Konzept am Sportplatz will er festhalten – jedenfalls wenn die Stadt Frankenberg entsprechend mitspielt: „Der Obermarkt bietet zwar ein tolles Ambiente, dort muss die Anlage aber ständig auf- und abgebaut werden. Das Eder-Stadion bietet den Vorteil, dass es dort viele Parkplätze gibt.“ (mjx)

Quelle: HNA

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