400 Teilnehmer beim Grenzgang der Gemeinde Allendorf-Eder

Zeichen: Nach der feierlichen Enthüllung von drei Skulpturen durch Joachim Strauch, Gerald Rohrmann, Claus Junghenn und Walter Sellmann, hier mit den jugendlichen Wimpelträgern, spielten die Allendorfer Jagdhornbläser (im Hintergrund). Fotos: Strieder

Allendorf-Eder. Fast 400 Teilnehmer verzeichnete der zehnte Grenzgang der Großgemeinde Allendorf-Eder. Insgesamt 45 Kilometer wurden an den drei Tagen auf Schusters Rappen zurückgelegt.

Am Freitag ging es von Haine zum Binghäuser Grund und dann zur Wüstung Bennighausen. Beim alten Kirchenstumpf berichtete Heimatforscher Walter Sellmann, dass das mittelalterliche Dorf schon seit über 500 Jahren nicht mehr existiert.

Bürgermeister Claus Junghenn, Pfarrer Gerald Rohrmann und Joachim Strauch, der Leiter des Osterfelder Lebenshauses, enthüllten drei weitere Skulpturen, die Nils Pasler aus Dodenau aus drei Baumstümpfen geschnitzt hat. Nach dem Sturm Kyrill im Winter 2007 waren hier zahlreiche Bäume umgestürzt und entwurzelt oder abgebrochen.

Auf drei der Stümpfe auf dem Gelände des alten Kirchleins schnitzte Pasler auf Sellmanns Initiative ein Herz, ein Kreuz und einen Anker. Sie sollen die christlichen Werte der Liebe, des Glaubens und der Hoffnung symbolisieren. Dazu ging Pfarrer Rohrmann auf einen Bibelspruch aus dem Korinther-Brief ein.

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Quelle: HNA

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