120 Teilnehmer bei Rosenthaler Grenzgang über Stock und Stein

Mit Schlapphut und Wanderkarte: (von links) die Wanderführer Günter Klingelhöfer, Hermann Möscheid, Norbert Siebert und Helmuth Vaupel.

Rosenthal. Beim Rosenthaler Grenzgang mussten die Teilnehmer auch über umgestürzte Bäume kraxeln.

Einen strahlenden, klaren Herbsttag schenkte Petrus den Rosenthalern zur dritten Grenzgangetappe, die zugleich den Abschluss der Veranstaltungen zum Stadtjubiläum bildete. Organisiert wurde die Wanderung vom MGV.

Vier Wanderführer führten die Gruppen mit insgesamt rund 120 Personen auf der Ost-Route, die an der Stadtwaldgrenze entlang von der Höhe „Kuppe“ bis zum ehemaligen „Eisenhammer“ ging. Auf dieser etwa fünf Kilometer langen Strecke gab es zahlreiche historische Grenzsteine zu sehen.

Auf dem nicht immer leicht zu begehenden Weg erwartete die Spaziergänger eine abwechslungsreiche Vegetation von eigenartigem Reiz. Von Heide bewachsene Abschnitte wechselten mit Binsen und hohen Gräsern in sumpfigem, unwegsamem Gelände. Buchen-, Eichen-, Fichten- und Kiefernwälder bildeten einen abwechslungsreichen Kontrast.

Es ging bergauf und bergab, und ab und zu versperrten umgefallene Bäume und Astwerk den Durchgang.

In der Waldflur am „Alten Gemündener Weg“ stießen die Wanderer auf die Kreisgrenze Waldeck-Frankenberg zu Marburg-Biedenkopf. Oberhalb des Hertingshäuser Waldhofs gab es Gelegenheit zu einer Rast, während der der MGV mit Wanderliedern zur guten Stimmung beitrug.

Der etwa vier Kilometer lange Rückweg verlief auf dem Radweg bis zur Seegerteichhütte. Dort hatten sich die Wanderer die Mittagspause redlich verdient. Grillwürste und schäumendes Bier, später auch Kaffee und Kuchen konnten dank der milden Herbstsonne an den Tischen vor der Hütte verzehrt werden. (zmm)

Welche Bedeutung die unterwegs entdeckten Grenzsteine aus verschiedenen Epochen haben, das lesen Sie in der gedruckten Dienstagausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

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