Allendorf

Tennishalle auf dem Prüfstand

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- Allendorf. Einstimmig haben die Allendorfer Gemeindevertreter am Donnerstagabend den Haushalt für das Jahr 2011 beschlossen. Der Ergebnisplan sieht einen leichten Überschuss von 6000 Euro vor. Im Finanzplan sind Investitionen von insgesamt 13,44 Millionen Euro vorgesehen.

Wie schon in der Ausschusssitzung äußerten sich auch im Parlament die Sprecher der Fraktionen kritisch zur Zukunft der Tennishalle. Gefordert wird mehr Klarheit über die Kosten. Hartmut Schneider (CDU), Vorsitzender des Haupt- und Finanzausschusses, lobte die „harmonische Sitzung“ der Ausschüsse. Schneider tritt bei den Kommunalwahlen nicht mehr an.

Größte Investition ist in diesem Jahr die Erweiterung des Feuerwehrhauses in Allendorf für insgesamt 642 000 Euro. Eine andere Ausgabe wird auf den Prüfstand gestellt: 150 000 Euro für den Ankauf der Tennishalle werden mit einem Sperrvermerk versehen. Darauf hatten sich die Parlamentsausschüsse verständigt. Bernd Henkel-Strieder (Bürgerliste Allendorf) schlug vor, das erste Spielfeld mit einem festen Boden zu versehen. „Hier könnte ganzjährig Tischtennis gespielt werden.“ Damit könnte die Nutzung erhöht werden. „Wir müssen wissen, welche Kosten auf uns zukommen“, betonte Jürgen Kubitzek (Bürgerliste Ortsteile).

Zum vorerst letzten Mal äußerte sich Henkel-Strieder zum Haushalt – die BLA wird im neuen Parlament nicht vertreten sein (FZ berichtete). Er verwies darauf, dass von den Steuereinnahmen in diesem Jahr nur 58 Prozent bei der Gemeinde blieben, der Rest werde als Umlagen abgeführt. Die Schulden in Höhe von 5,27 Millionen Euro blieben. Zwar seien keine neuen Kredite geplant, allerdings könnten die Verbindlichkeiten auch nicht verringert werden.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Samstag, 5. Februar.

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