Theater-AG der Edertalschule zeigt „Die Pest“ nach Albert Camus

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Szenenfoto: Bevor die Pest kommt, herrscht bei den Menschen in Cadiz noch gute Laune: Sie tanzen, singen und haben gute Laune. Gaukler sorgen für Leben in der Stadt. Diese Szene hat die Theater-AG selbst in das Stück eingearbeitet.

Frankenberg. Die Theater-AG Edertalschule zeigt das Stück "Die Pest". Premiere ist am Dienstag, 20 Uhr.

Frankenberg. Paul Möllers ist der Spielleiter, der Regisseur der Theater AG der Edertalschule – und das nun schon seit mehr als 25 Jahren. Bei den Proben seines Ensembles im Frankenberger Dampfmaschinenmuseum geizt er nicht mit konstruktivem Lob für seine 23 jungen Darsteller – alle zwischen 17 und 19 Jahre alt:

„Das klappt schon verdammt gut“, sagt Möllers in die Spielszene hinein – um dann klare, knappe, präzise Ansagen zu machen: „Erst stramm stehen, dann lachen. An der Dynamik müssen wir noch arbeiten.“

Am Dienstag ist Premiere: Ab 20 Uhr führt die Theater AG der Edertalschule „Die Pest“ auf, ein Stück nach Albert Camus. Anschließend gibt es noch drei weitere Vorstellungen. „Die Pest“ ist die inzwischen 28. Inszenierung der Theater AG seit Mitte der 80er-Jahre. Frühere Aufführungen fanden unter anderem im Lokschuppen auf dem Frankenberger Bahnhofsgelände statt. Der ist am 29. Juni 2005 abgebrannt.

Gegenwärtig laufen die Proben. Auch elf Techniker sind dabei, zudem die beiden Lehrkräfte Ingrid Obermann und Thorsten Jech. Sie assistieren Paul Möllers bei der Regie. „Das Stück hat viele schwierige Szenen. Daran muss man viel arbeiten, viel üben“, sagt Möllers. Die Darsteller sind mit großem Engagement bei der Sache.

Die Hauptrollen in dem Stück sind doppelt besetzt: „Jeden Abend spielt ein anderer die Hauptrolle“, erklärt Möllers: Den „Diego“ spielen Leonard Finger und Nils Funke, die „Victoria“ Anna Kobus und Suna Knell.

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Quelle: HNA

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