13er-Kurse „Darstellendes Spiel“ führten zwei Stücke in der Kulturhalle auf

Theater mit Herzblut

Tanz mit Olimpia: Der Kurs „Darstellendes Spiel“ von Lehrerin Katrin Ortwein führte in der Frankenberger Kulturhalle E.T.A Hoffmanns Stück „Der Sandmann“ auf. Fotos: Battefeld

Frankenberg. Ein „Sandmann“ für Erwachsene und „Woyzeck“ als klassisches Werk der Dramenliteratur: Es waren ganz unterschiedliche Theaterstücke, die die Teilnehmer zweier 13er-Kurse „Darstellendes Spiel“ der Edertalschule jetzt als Abschlussarbeit ihren Mitschülern und Eltern präsentiert haben.

Die 28 Edertalschüler hatten die einzelnen Spielszenen weitgehend selbständig entwickelt und ernteten begeisterten Applaus der 120 Zuschauern – sowohl für die postdramatische Interpretation der Novelle von E.T.A Hoffmann als auch für die gelungene Aufführung des Dramas um den Soldaten Franz Woyzeck, der am Ende zum Mord an seiner Freundin Marie getrieben wird. Unterstützt worden waren die Jugendlichen von ihren Lehrern Katrin Ortwein und Paul Möllers, die die beiden Kurse Darstellendes Spiel leiten.

„Man sieht, dass die Schüler ihr Ganzes geben und sehr viel Herzblut hineinstecken“, betonte Paul Möllers nach den Aufführungen. Seit es an der Edertalschule möglich sei, das Fach Darstellendes Spiel auch für die Abiturprüfung zu wählen, hätten die Kurse sehr viel Zulauf.

Die meisten Szenen seien von den Schülern selbst entwickelt worden. „Das ist schon mal eine gute Übung für die Abiturprüfung, die bei einigen Schülern in diesem Jahr ansteht“, meinte Möllers.

Auch für die Lehrer sei es ganz neu, Darstellendes Spiel im Abitur zu benoten. „Es macht aber Spaß, weil sich die Schüler ganz schön reinknien“, lobte er.

Viel Lob von den Lehrern

Angetan vom Eifer ihrer Schüler zeigte sich auch Katrin Ortwein: „Eigentlich hatten wir kaum Zeit und es war noch viel zu früh - aber sie wollten unbedingt noch mal auf der Bühne stehen“, verriet sie.

Von Susanna Battefeld

Quelle: HNA

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