Wallabys im Einsatz

Therapie mit Kängurus bei Vitos Haina

Haina-Kloster. Vitos Haina baut seine tiergestützte Therapie aus. Neben Lamas sind jetzt auch zwei Wallabys (Zwergkängurus) im Einsatz. Und demnächst kommen zwei Esel hinzu.

Psychisch kranke Bewohner von Vitos Haina kümmern sich um die Tiere. Die Patienten erfahren dadurch, dass sie gebraucht werden und gewinnen an Selbstbewusstsein. „Der Erfolg ist ganz offensichtlich“, sagte Erwin Gruber, Leiter des Bereichs Vitos begleitende psychiatrische Dienste (BPD).

Bonny und Clyde heißen die Zwergkängurus, die nun bei Vitos begleitende Dienste in der tiergestützten Therapie eingesetzt werden. Im Herbst, als die gerade ein halbes Jahr alt waren, hat Vitos sie von einem Halter bei Kaiserslautern erworben. Dort waren sie in einem großen Gehege untergebracht und sind deshalb ziemlich wild. Langsam werden sie nun zutraulicher. Und für die Patienten, die sie versorgen, bedeutet es ein Glücksgefühl, wenn sie ihnen mal aus der Hand fressen, sagt Therapeut Hans-Willi Bornscheuer. Sie lernen auf die Tiere und ihre Bedürfnisse zu achten. Auch oder gerade weil sie so scheu sind, sind Bonny und Clyde so beliebt. (mab)

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Quelle: HNA

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