Für Tiere karge Zeit im Schnee

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Fuchs im Schnee: Füchse sind derzeit auch tagsüber unterwegs, um Mäuse im Schnee zu fangen. Das Foto entstand in der Breiten Struth zwischen Röddenau und Somplar.

Frankenberg. Winter mit Schnee und Eis – in der Natur bedeutet das eine karge Zeit für die Tiere in Feld und Wald.

Wer nicht als Zugvogel in den warmen Süden ausgewichen ist, in Höhlen oder tief im Boden den Winter im Winterschlaf oder in Winterstarre überdauert, der muss gut an die kalte Jahreszeit angepasst sein. In den vergangenen Tagen hat der Frankenberger Naturfotograf Gerhard Kalden Tieren, denen man bei uns im Winter begegnet, fotografiert:

Der Kleiber, der kopfüber den Stamm hinunter laufen kann, findet auch an Vogelfütterungen und an Wildparkfütterungen Nahrung.

Die Wasseramsel, ein Singvogel, der tauchen kann, braucht im Winter offene Gewässer und kein Hochwasser, um an seine Nahrung unter Wasser zu gelangen.

Eichelhäher sind kluge Rabenvögel, die im Winter schnell Nahrungsquellen auffinden können. Für den Grauspecht ist das Überwintern leichter, wenn es viele Bucheckern, Eicheln, Kiefern- und Fichtenzapfen mit deren Samen gibt.

In Rindenritzen und im Geäst suchen die Haubenmeisen nach Insektennahrung. Vogelfütterungen in Waldnähe nehmen sie auch rasch an.

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Quelle: HNA

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