Silage und Heu für Sachsen

Tierfutterspenden für Hochwasseropfer

+
Fünf Stunden luden sie Futterspenden auf den Lkw. (oben, von links) Lukas Mengel, Heiko Schelberg und Mario Backhaus sowie (unten, von links) Helmut Schelberg und Tobias Weller.

Frankenau. Die Frankenauer Landwirte Hartmut Schelberg, Lukas und Hans-Wilhelm Mengel haben sich auf den Weg nach Sachsen gemacht. Im Gepäck elf Siloballen, zwölf Rundballen Heu und 18 Quaderballen Heu.

Diese hatten sie zusammen mit Mario Backhaus, Heiko Schelberg, Tobias und Ralf Finke auf ihren 40-Tonnen-Lkw geladen haben. Es ist Futtermittel für die vom Elbehochwasser betroffenen Landwirte. Ziel war ein Hof in Aken bei Dessau. Dort werden Futterspenden gesammelt.

„Wir haben ja genug“, sagten die Landwirte. „Dort ist der Boden dagegen verseucht und die Landwirte haben keine Futter. Und das wird auch im nächsten Jahr so sein“, erklärte Helmut Schelberg.

Für die Männer stand deshalb fest: „Da müssen wir helfen.“

Auf die Idee der Futterspende kamen Helmut Schelberg und Hans-Wilhelm Mengel. Sie hatten gelesen, dass das Landratsamt Dessau eine Futterbörse für die Opfer der Überflutung eingerichtet hatte, die aber aufgrund mangelnder Spenden wieder aufgelöst wurde. Also organisierten sie die Spende selbst

Der Inhaber eines Transportunternehmens in Bottendorf stellte einen LKW samt Anhänger zur Verfügung. Uns so ging es los.

Landwirte, die auch helfen wollen, können sich unter 06455/ 8263 an Helmut Schelberg wenden. (yah)

Mehr lesen Sie in der gedruckten Mittwochausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine

Quelle: HNA

Kommentare