18-Jähriger stirbt bei Unfall - Von Bekannten zufällig gefunden

Frankenau. Nicht überlebt hat ein 18 Jahre alter Autofahrer aus Frankenau einen schweren Unfall am frühen Samstagmorgen auf der L 3332 zwischen seinem Heimatort und Frebershausen.

Besonders tragisch: Bekannte des Verunglückten kamen zufällig an die Unfallstelle und fanden den Audifahrer.

Nach Auskunft der Frankenberger Polizei waren zwei Männer gegen 6 Uhr zu Fuß auf dem Heimweg von einer Feier, als sie auf der Landesstraße wenige hundert Meter vom Frankenauer Ortsrand entfernt den Wagen des 18-Jährigen entdeckten. Die beiden Männer wählten sofort den Notruf, die Leitstelle alarmierte RTW und Notarzt sowie die Feuerwehr - die Tür des älteren Wagens ließ sich nicht mehr öffnen.

Die Feuerwehren aus Frankenau, Dainrode, Allendorf (Hardtberg) und Altenlotheim rückten mit insgesamt etwa 30 Einsatzkräften zur Unfallstelle aus. Unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Andreas Ernst öffneten die Feuerwehrleute die Fahrertür mit hydraulischem Gerät. Noch während der Versorgung durch die Rettungskräfte erlag der 18-Jährige seinen schweren Verletzungen. Für viele der Feuerwehrleute war es ein besonders schwerer Einsatz - sie kannten den Verstorbenen. Notfallseelsorger kümmerten sich sowohl um die Bekannten und hinzugekommenen Familienangehörigen des Opfers als auch um die Feuerwehrleute. "So etwas hat für uns eine ganz andere Tragweite, wenn Freunde oder Bekannte unserer Feuerwehrangehörigen an einen solch schlimmen Unfall beteiligt sind", sagte ein Feuerwehrmann.

Nach Schilderung der Frankenberger Polizei war der 18-Jährige zu einem nicht bekannten Zeitpunkt von Frankenau in Richtung Frebershausen losgefahren. Kurz nach dem Ortsausgang und einer scharfen Linkskurve auf einer Kuppe verlor der junge Mann aus unbekannten Gründen die Kontrolle über seinen weißen Audi Avant. Das Auto kam nach links von der Fahrbahn ab, schlug im Graben ein, drehte sich und kam entgegen der ursprünglichen Fahrtrichtung mitten auf der Straße zum Stillstand. Wie viel Zeit verging, bis die Bekannten den Unfall zufällig entdeckten, war zunächst nicht bekannt.

Nach der Bergung des an der Front völlig zerstörten Wagens reinigten die Feuerwehrleute die Fahrbahn. Sie banden zunächst ausgelaufene Betriebsstoffe mit Bindemittel, fegten dies und einige Trümmerteile zusammen und spritzten die Fahrbahn abschließend noch mit der Schnellangriffseinrichtung eines Fahrzeugs sauber. Die Vollsperrung wurde gegen 8 Uhr wieder aufgehoben.

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Tödlicher Autounfall bei Frankenau

Quelle: HNA

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